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            <title>LDV in Idar-Oberstein: Anträge</title>
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                <title>LDV in Idar-Oberstein: Anträge</title>
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                        <title>A-2NEU: Kooperationen zwischen Hochschulen und Drittmittelfinanzierern transparent gestalten: Wissenschaftsfreiheit, und demokratische Entscheidungsprozesse wirksam absichern</title>
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                        <author>Gunther Heinisch (KV Mainz), Jonas-Luca König (KV Neustadt/Weinstraße), Eveline Lemke (KV Ahrweiler), Tabea Rößner (KV Mainz), Pia Schellhammer (KV Mainz-Bingen), Christoph Wagner (KV Mayen-Koblenz), Matthias Kaißling (KV Mayen-Koblenz), Kurt Werner (KV Neustadt/Weinstraße), Patrick Zwiernick (KV Koblenz), Luna Fiedler (KV Mainz), Paul Schweickhardt (KV Mainz), Tobias Lindner (KV Germersheim), David Hilzendegen (KV Worms), Rainer Grun-Marquardt (KV Neustadt/Weinstraße), Günther Scherer (KV Neustadt/Weinstraße), Sven Dücker (KV Trier), Jonathan Brahmst (KV Mainz), Felix Schmidt (KV Zweibrücken), Ehsan Ghandour (KV Mainz), Stephanie Burkhardt (KV Donnersbergkreis), Ruth Jaensch (KV Maiz), Sören Landmann (KV Trier), Daniel Müller (KV Landau), Friderike Graebert (KV Neustadt/Weinstraße), Waltraud Blarr (KV Neustadt/Weinstraße), Daniel Köbler (KV Mainz)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die öffentliche Auseinandersetzung über eine Kooperationsvereinbarung zwischen<br>
der Mainzer Johannes Gutenberg-Universität und der Boehringer Ingelheim Stiftung<br>
haben gezeigt, welche Konflikte eine Kooperation einer Hochschule und eines<br>
privaten Drittmittelgebers mit sich bringen kann. Hierbei geht es nicht nur um<br>
den Wunsch nach Transparenz bei Drittmittelprojekten sondern vor allem um das<br>
grundgesetzlich verbriefte Recht der Wissenschaftsfreiheit, das gewahrt bleiben<br>
muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Intransparenz und wenig überzeugende, teils auch widersprüchliche Stellungnahmen<br>
der Beteiligten Akteure bei der Kooperation der Universität Mainz und der<br>
Böhringer Ingelheim Stiftung haben zur Entstehung erheblicher Irritationen<br>
bezüglich dieser Kooperationsvereinbarung beigetragen. Erst wurden die Verträge,<br>
die die Zusammenarbeit festschrieben, von der Hochschulleitung unter Verschluss<br>
gehalten. Als sie dann, dank der Klage eines Journalisten, veröffentlicht werden<br>
mussten, kamen fragwürdige Formulierungen in diesen Verträgen zu Tage: hat die<br>
Boehringer Ingelheim Stiftung etwa Vetomöglichkeiten bei Stellenbesetzungen und<br>
Forschungsveröffentlichungen? Wer hat diesen Verträgen überhaupt in dieser<br>
fragwürdigen Form zugestimmt und wie sollen sie nun überarbeitet werden? Diese<br>
Auseinandersetzungen über die Kooperationsvereinbarung haben offenbart, dass<br>
tragfähige, wissenschaftsadäquate Regeln für vertraglich vereinbarte,<br>
langfristig angelegte Kooperationen der rheinland-pfälzischen Hochschulen<br>
fehlen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In vielen Bereichen der Landesverwaltung war das Landestransparenzgesetz ein<br>
Meilenstein hin zu mehr Transparenz und ein Kulturwandel der öffentlichen<br>
Verwaltung hin zu mehr Offenheit und Informationen für die Bürgerinnen und<br>
Bürger. Im Hochschulbereich waren jedoch von Anfang an die<br>
Universitätspräsidenten von Rheinland-Pfalz vehement gegen eine größere<br>
Transparenz im Bereich der Hochschulen, insbesondere im sensiblen Bereich der<br>
Drittmittelforschung. Bei den Beratungen über das neue rheinland-pfälzische<br>
Transparenzgesetz standen im Hochschulbereich Forschungsvorhaben mit<br>
Drittmitteln im Zentrum der Aufmerksamkeit des Gesetzgebers. Während sich die<br>
Regelungen des Gesetzes also auf einzelne, durch externe Geldgeber finanzierte<br>
Forschungsprojekte beziehen, rückten durch die öffentliche Auseinandersetzung<br>
über das Boehringer-Engagement auch langfristig angelegte und<br>
institutionalisierte Kooperationen zwischen Hochschulen und privaten Akteuren<br>
nun in den Fokus. Bündnis 90/Die Grünen Rheinland-Pfalz fordert, dass die<br>
Landespolitik an dieser Stelle nachbessert und auch solche Kooperationen einen<br>
klaren Handlungsrahmen erhalten, der Wissenschaftsfreiheit, Transparenz,<br>
demokratische Teilhabe und die Finanzierung der Hochschulen absichert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Rolle der Drittmittel in Zeiten der Schuldenbremse</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In den vergangenen Jahren wurden die öffentlich finanzierten Forschungsmittel<br>
des Bundes und der Länder stark erhöht. Deutlich mehr Geld fließt beispielsweise<br>
über die Förderprogramme der vom Bund und den Ländern getragenen Deutschen<br>
Forschungsgemeinschaft (DFG) in Forschungsvorhaben an staatlichen Hochschulen.<br>
Zudem stehen mit der Exzellenzinitiative seit 2006 erhebliche zusätzliche Summen<br>
für herausragende Forschungsaktivitäten zur Verfügung – derzeit in Höhe von<br>
jährlich 5,4 Mrd. Euro. Speziell das Land Rheinland-Pfalz hat erhebliche<br>
Anstrengungen unternommen, die Grundausstattung der Hochschulen zu stärken. Seit<br>
Beginn der GRÜNEN Regierungsbeteiligung sind die Zuweisungen an die Hochschulen<br>
stetig angewachsen, um steigende Kosten zu kompensieren. Zudem konnte die<br>
Grundfinanzierung der rheinland-pfälzischen Hochschulen mit dem Haushalt 2016 um<br>
zusätzlich jährlich 25 Mio. EUR gesteigert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Trotz der gewachsenen öffentlichen Mittel für die Forschungsförderung und der<br>
Bemühungen um Zuwächse bei der Grundfinanzierung sind Mittel privater Dritter<br>
weiterhin eine bedeutende Einnahmequelle der Hochschulen. Sie können<br>
gesellschaftlich sinnvolle, beispielsweise für eine nachhaltige Entwicklung<br>
bedeutende sowie für den wirtschaftlichen Erfolg des Landes förderliche<br>
Innovationen ermöglichen. Sie schaffen zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten<br>
an staatlichen Hochschulen und in staatlich finanzierten<br>
Forschungseinrichtungen. Sie tragen außerdem zur Vernetzung der Hochschulen mit<br>
der Wirtschaft und der Gesellschaft vor Ort bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen grundsätzlich nicht verschiedenen Formen von<br>
Drittmittelfinanzierungen und Stiftermodellen bei der Fortentwicklung der<br>
Wissenschaften im Wege stehen. Schließlich steht Rheinland-Pfalz bei der<br>
Ausstattung seiner Hochschulen mit Drittmitteln nicht einmal im Mittelfeld.<br>
Landesweit bestehen rund 1.000 Verträge (nach Auskunft des<br>
Wissenschaftsministeriums Rheinland-Pfalz) mit Forschungseinrichtungen und<br>
Drittfinanzierern. Dafür sollten Compliance-Regeln bekannt, vereinbart und auch<br>
gelebt werden, um Missbrauch jeglicher Art zu verhindern. Der verbindliche<br>
Umgang nach diesen Regeln würde für den Wissenschaftsstandort Rheinland-Pfalz<br>
zuträglich sein und für potentielle Geldgeber*innen, aber auch<br>
Wissenschaftler*innen die notwendige Verlässlichkeit herstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solche Regeln müssen eine verfassungskonforme Gestaltung der<br>
Kooperationsbeziehungen und damit vorrangig die Wahrung der im Grundgesetz<br>
garantierten Wissenschaftsfreiheit sicherstellen. Sie müssen<br>
wissenschaftsadäquat sein, die Pflicht aller staatlichen Einrichtungen und daher<br>
auch der Hochschulen zu einer transparenten Arbeitsweise gewährleisten sowie<br>
auch einen entscheidenden Einfluss der gewählten Selbstverwaltungsgremien der<br>
Hochschulen regeln. Zudem ist es eine bleibende wissenschaftspolitische Aufgabe,<br>
dass sich die Öffnung der Hochschulen hin zu einer Kooperation mit externen<br>
Partner*innen nicht auf Großunternehmen aus dem Sektor der Privatwirtschaft<br>
beschränken darf. Neben der ausbaufähigen Einbeziehung kleiner und mittlerer<br>
Unternehmen besteht ein erhebliches Potenzial, die Wissenschaftslandschaft durch<br>
zunehmende Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und Einrichtungen<br>
aus dem öffentlichen Sektor weiterzuentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wahrung der Wissenschaftsfreiheit und Pflicht zur Transparenz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu den wichtigsten grund- und freiheitsrechtlichen Errungenschaften sowie zum<br>
unveränderlichen Kern unserer Verfassung gehört die Freiheit der Wissenschaft.<br>
Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland bestimmt in Artikel 5 Absatz<br>
3 Satz 1: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ Ein<br>
verbindlicher Rahmen für Kooperationen wissenschaftlicher Einrichtungen mit<br>
externen Dritten muss daher in besonderem Maße dem Schutz der der<br>
Wissenschaftsfreiheit vor möglichen Beeinträchtigungen Rechnung tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der Einwerbung externer Mittel für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben an<br>
staatlichen Hochschulen wie auch mit der Einwerbung von Zuwendungen im Rahmen<br>
langfristig angelegter Kooperationen geht stets die Gefahr einher, dass<br>
Strukturen entstehen, die einer Beeinträchtigung der Wissenschaftsfreiheit<br>
Vorschub leisten können. Die beste Regulierung schließt zwar keinen Missbrauch<br>
aus, schafft aber Bewusstsein für Missbrauchsrisiken und verringert diese. In<br>
diesem Zusammenhang kommt weitgehenden Transparenz- und Offenlegungspflichten<br>
eine entscheidende Rolle zu. Größtmögliche Transparenz ist das beste Mittel, mit<br>
dem Wissenschaftler*innen wie auch wissenschaftliche Einrichtungen dem möglichen<br>
Verdacht begegnen können, interessen- und nicht erkenntnisgeleitet zu forschen.<br>
Transparenz ist die Grundlage für die Möglichkeit einer öffentlichen Kontrolle<br>
und für wirksame innerwissenschaftliche Mechanismen zur Sicherung guter<br>
wissenschaftlicher Praxis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ausnahmen von einer umfassenden Pflicht zur Transparenz darf es nur geben, wenn<br>
und solange allgemeine schützenswerte Belange wie Persönlichkeitsrechte, der<br>
Kernbereich exekutiver Eigenverantwortung, sicherheitsrelevanter Informationen<br>
oder der Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen dies erforderlich<br>
machen. Die Geheimhaltung von Forschungsergebnissen darf nicht der Regelfall<br>
sein, sondern eine begründungspflichtige Ausnahme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zuwendungen externer Dritter dürfen niemals mit der Gewährung von<br>
Einwirkungsrechten verbunden sein, die mit der Wissenschaftsfreiheit unvereinbar<br>
sind. Solche Einwirkungsmöglichkeiten wie beispielsweise Zustimmungsvorbehalte<br>
für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen oder Vorschlags- und sonstige<br>
Mitwirkungsrechte bei der Besetzung regulärer Professuren muss ein<br>
Regelungsrahmen für Kooperationsbeziehungen der Hochschulen explizit<br>
ausschließen. Vor diesem Hintergrund werden BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sich im Rahmen<br>
der Evaluation des Landestransparenzgesetzes dafür einsetzen, dass<br>
Bereichsausnahmen insgesamt gestrichen sowie die Transparenz bei<br>
Drittmittelforschung herbeigeführt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Datenschutz gewährleisten</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Die &quot;Gutenberg-Gesundheitsstudie&quot; ist eine der weltweit größten Gesundheitsstudien, die alle medizinischen Daten von 15.000 Bürger*innen in der Region Mainz sammelt. Noch nie gab es eine vergleichbare Big-Data-Studie in der Region. Die Privatdaten der Patient*innen müssen unter dem höchsten Schutz gestellt werden. Jedoch sind weder der Vertrag öffentlich zugänglich, noch werden die Ergebnisse der Studie der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Hier sollte Transparenz über die Kooperationsvereinbarung hergestellt werden, auch zur Einordnung späterer Marketingaktivitäten des Auftraggebers.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Entscheidungsrecht der gewählten Selbstverwaltungsgremien sichern</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Analog zu den im kommunalen Bereich selbstverständlichen Mitwirkungsrechten<br>
gewählter Gremien sind auch an den Hochschulen verbindliche Regelungen für eine<br>
entscheidende Kompetenz der gewählten Selbstverwaltungsorgane erforderlich. Das<br>
Einwerben privater Drittmittel gehört in weiten Teilen durchaus zum<br>
Tagesgeschäft der Hochschulen. Vor diesem Hintergrund sollten die gewählten<br>
Gremien die Möglichkeit haben, Mustervereinbarungen mit Drittmittelgebern zu<br>
beschließen, die dann auf das jeweilige Drittmittelprojekt angepasst werden<br>
können. Bei wesentlichen Abweichungen von solchen Mustervereinbarungen oder bei<br>
langfristig angelegten Kooperationen, die in ihrer Tragweite über die<br>
Durchführung einzelner Forschungsvorhaben hinausweisen, sollte eine Zustimmung<br>
der gewählten Hochschulgremien erforderlich sein, also der jeweils zuständigen<br>
Institutsgremien, Fachbereichsräte sowie des Senats. Einzelheiten zum Verfahren<br>
und grundlegende Übereinkünfte zum transparenten Umgang mit Geldern von Dritten<br>
ließen sich außerdem in den Grundordnungen der Hochschulen regeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline"><strong>Die Landespolitik ist gefragt!</strong></span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Bündnis 90/Die Grünen Rheinland-Pfalz fordert die Landesregierung und unsere<br>
Landtagsfraktion auf im Dialog mit Hochschulen, privaten Drittmittelgeber*innen,<br>
Stiftungen und allen weiteren zentralen Akteur*innen wissenschaftsadäquate,<br>
transparente und verbindliche Regeln für den Umgang mit langfristig angelegten<br>
Kooperationen zwischen Hochschulen und privaten Dritten zu schaffen. Die<br>
Wissenschaftsfreiheit und die demokratische Teilhabe der Hochschulgremien muss<br>
in diesem Handlungsrahmen ebenso berücksichtigt werden, wie die<br>
Zukunftsfähigkeit des Wissenschaftsstandorts Rheinland-Pfalz.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Auf der Basis dieser Lagebeschreibung sehen wir Handlungsbedarf, um die grundgesetzlich geschützte Wissenschaftsfreiheit im Zuge der zunehmenden Drittmittelforschung wahren zu können. Die Landesdelegiertenversammlung fordert deshalb:</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">1. Wir ermutigen das rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerium, eine bundesweite Initiativfunktion bei der Gewährleistung einer transparenten und freien Drittmittelforschung einzunehmen. In Verträgen mit Drittmittelgebern muss die Wissenschaftsfreiheit und Unabhängigkeit der Universitäten grundsätzlich garantiert werden.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">2. Die Hochschulgremien sollen die Unabhängigkeit gegenüber ihren Drittmittelgebern in ihre &quot;Grundordnungen&quot; aufnehmen, um jeden denkbaren Missbrauch auszuschließen. </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">3. Um die Akzeptanz von Drittmittelforschung zu steigern, fordern wir Hochschulen auf, Drittmittelverträge perspektivisch und so umfassend wie möglich zu veröffentlichen. Dadurch wird die Unabhängigkeit der Forschung sichtbar. Die Landesregierung soll diesen Prozess begleiten und unterstützen.</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">4. Die vom Präsidenten der Universität Mainz öffentlich angekündigten Korrekturen im Kooperations-Vertrag mit der Boehringer-Stiftung müssen in Kooperation mit der zuständigen Rechtsaufsicht tatsächlich umgesetzt werden. Damit muss ausgeschlossen werden, dass Drittmittelgeber die Berufungspraxis von Professoren und die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen bestimmen können.</span></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Dec 2016 08:49:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-3: Afghanistan – kein sicheres Land für Flüchtlinge</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Afghanistan__kein_sicheres_Land_fuer_Fluechtlinge-38744</link>
                        <author>Anne Spiegel (KV Speyer), Daniel Köbler (KV Mainz), Pia Schellhammer (KV Mainz-Bingen), Andreas Hartenfels (KV Kusel), Eva Pestemer (KV Vulkaneifel), Jutta Blatzheim-Roegler (KV Bernkastel-Wittlich), Eveline Lemke (KV Ahrweiler), Felix Schmidt (KV Zweibrücken), Nicole Besic-Molzberger (KV Koblenz), Sven Dücker (KV Trier), Misbah Khan (KV Bad Dürkheim), Tobias Lindner (KV Germersheim), Irene Alt (KV Mainz-Bingen) Gunther Heinisch (KV Mainz), Elias Weinacht (KV Rhein-Pfalz), Sylvia Köbler-Gross (KV Mainz), Lisett Stuppy (KV Donnersberg), Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel), Ann Kristin Pfeifer (KV Mainz), Paul Bunjes (KV Kaiserslautern-Stadt), Jonas-Luca König (KV Neustadt a.d.W.), Stefan Thome (KV Kaiserslautern-Stadt), Carsten Jansing (KV Rhein-Lahn)</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Afghanistan__kein_sicheres_Land_fuer_Fluechtlinge-38744</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zahl der getöteten oder verletzten Zivilist*innen in Afghanistan hat im ersten Halbjahr 2016 mit vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum einen neuen Höchststand erreicht. Von Januar bis Juni hat es nach Angaben der UN-Mission in Afghanistan (Unama) insgesamt 1601 getötete und 3565 verletzten Zivilist*innen gegeben. Nach einem Quartalsbericht des Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR) der US-Regierung für den US-Kongress sind im Krieg in Afghanistan allein von Januar bis zum 28. August 2016 insgesamt 5.523 afghanische Soldaten getötet und 9.665 Soldaten verwundet worden. Zudem kontrolliert der Staat nur 258 von 407 Bezirken. 33 Bezirke stehen unter aufständischer Kontrolle oder Einfluss und 116 Bezirke sind umkämpft. Hinzukommen regelmäßige Terroranschläge mit Toten und Verletzten, wie zuletzt auf das deutsche Generalkonsulat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies ist nicht nur eine Verschlechterung der Opferzahlen gegenüber den Vorjahren, sondern es ist auch festzustellen, dass sich die Gewalt von Anschlägen hin zu konkreten Kampfhandlungen deutlich verlagert hat. Eine Verbesserung der Situation hat sich bis heute nicht eingestellt. Im Gegenteil: Das von den Taliban kontrollierte Gebiet hat sich in den letzten Jahren vergrößert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Deutschland leben ca. 250.000 afghanische Staatsbürger*innen. Davon wurden im letzten Jahr 27 Asylbewerber*innen abgeschoben. Die zwangsweise Rückführung wurde bisher nur in Einzelfällen durchgeführt, hierbei handelt es sich vor allem um straffällig gewordene Menschen. Nun strebt Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) an, ca. 12.000 Afghan*innen in das Bürgerkriegsland abzuschieben. Der baden-württembergische Innenminister Strobl (CDU) fordert gar eine generelle Abschiebung nach Afghanistan.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Während der Bundesinnenminister die Sicherheitslage in Afghanistan für ausreichend hält, um dorthin abzuschieben, wird diese Einschätzung nach Presseberichten nicht einmal von der Arbeitsebene des nachgeordneten Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge geteilt. Die Bundesregierung widerspricht sich selbst, was die Beurteilung der Sicherheitslage in Afghanistan angeht. Das Außenministerium spricht von einer nicht kalkulierbaren Lage außerhalb von Kabul, vor Reisen nach Afghanistan wird „dringend gewarnt“.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Rückführung in Kriegsregionen, wie sie De Maiziére vorschlägt, ist nicht „behutsam“, sondern absolut inhuman. Er setzt hier Leben von Menschen einem Risiko aus, das niemand abschätzen kann. Dies ist absolut unverantwortlich und verstößt gegen die Menschenrechte und die Grundsätze unserer Verfassung. Die Abgeschobenen würden in Afghanistan dem Risiko der Verfolgung und weiteren Gefahren für Leib und Leben ausgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir unterstützen, dass die Aussetzung der Abschiebung afghanischer Staatsangehöriger in Rheinland-Pfalz in besonders rechtstaatlicher und humaner Weise umgesetzt wird. Wir werden uns auch weiterhin gemeinsam dafür einsetzen, dass die Anerkennung als Asylberechtigte, die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft, die Gewährung subsidiären Schutzes und die Feststellung von Abschiebeverboten für Flüchtlinge aus Afghanistan beachtet und nicht missachtet werden. Wir fordern vor dem Hintergrund der unübersichtlichen politischen Lage in Afghanistan das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auf, den Status von Asylbewerber*innen besonders sorgfältig zu prüfen, auch bezüglich geschlechtsspezifischer Verfolgung, und den Flüchtlingen aus Afghanistan den entsprechenden Schutzstatus anzuerkennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Abschiebungen sind in einem Rechtsstaat nur als äußerstes Mittel zulässig. Sie sind inhuman und teuer. In Rheinland-Pfalz setzen wir deshalb auf die Beratung zur freiwilligen Rückkehr und sind damit sehr erfolgreich: Neun von zehn vollziehbar Ausreisepflichtigen verlassen das Land ohne die Tortur einer Abschiebung. Dies zeigt deutlich: Wir brauchen in Deutschland eine humane Flüchtlings-, Zuwanderungs- und Integrationspolitik und keine schärfere Abschiebepraxis.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Begründung der Dringlichkeit:</span> Nachdem es bislang länderübergreifender Konsens war, von Abschiebungen nach Afghanistan in der Regel abzusehen, ist diesbezüglich in den vergangenen Wochen in zweierlei Hinsicht eine höchst widersprüchliche Entwicklung in Gang gekommen: Einerseits haben die neuesten Ereignisse in Afghanistan sowie aktuelle Einschätzungen zur Sicherheitslage drastisch vor Augen geführt, dass die Situation im Land eine erweitere Abschiebepraxis nicht zulässt. Andererseits mehren sich die Forderungen und Vorstöße, groß dimensionierte Abschiebungen nach Afghanistan aufzunehmen. Dies macht eine klare politische Positionierung unseres grünen Landesverbands erforderlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am 27. 11.2006 erschien die Forderung des baden-württembergischen Innenministers Strobl (CDU) nach einer generellen Abschiebung – auch kranker – Flüchtlinge nach Afghanistan. Am 30. 11.2016 forderte Bundesinnenminister de Maiziere zum Abschluss der Innenministerkonferenz in Saarbrücken eine „nationale Kraftanstrengung für eine bessere Rückführung“ und strebt groß angelegte Abschiebungen nach Afghanistan an. Diese Forderungen und Absichtsbekundungen schlagen sich auch in den Beschlüssen des CDU-Bundesparteitags vom 6./7. Dezember 2016 nieder, in denen die Initiativen des Bundesinnenministers für eine Verschärfung der Abschiebepraxis und ihrer rechtlichen Grundlagen begrüßt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht zuletzt der Anschlag auf das deutsche Generalkonsulat am 10.11.2016 im zuvor als vergleichsweise sicher geltenden Masar-e Scharif hat gezeigt, dass die Annahme sicherer Gebiete in Afghanistan, die eine Abschiebung erlauben würden, nicht zutrifft. Bei dem Anschlag wurden sechs Menschen getötet und mindestens 128 Personen verletzt, darunter 19 Frauen und 38 Kinder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alle genannten Ereignisse datieren nach Antragsschluss. Vor diesem Hintergrund ist eine Positionierung des grünen Landesverbands dringlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Begründung:</span> erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 09 Dec 2016 17:11:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo-16neu: Bernd Schumacher (Kreisverband Südwestpfalz)</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Bernd_Schumacher_Kreisverband_Suedwestpfalz-47081</link>
                        <author>Bernd Schumacher</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Bernd_Schumacher_Kreisverband_Suedwestpfalz-47081</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kandidatur für den erweiterten Landesvorstand</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Bernd_Schumacher_Kreisverband_Suedwestpfalz-47081/viewimage?sectionId=660" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kontakt:</dt><dd>bernd.schumacher@email.de , https://www.facebook.com/bernd.schumacher.14.</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>hiermit bewerbe ich mich um das Amt als Mitglied<br>
des erweiterten Landesvorstandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine politische Vita:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Parteimitglied seit 1986</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Langjähriger Kreisvorstandssprecher des KV Südwestpfalz bzw. dessen Vorgängerverbandes.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied des Kreistages Pirmasens bzw. des heutigen Kreises Südwestpfalz ab 1994 bis 2004 - Fraktionsvorsitzender – Nach einer Pause Wiedereinzug in den Kreistag,2014, zur Zeit Fraktionsvorsitzender (3 GRÜNE, 1 LINKE).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied der Planungsgemeinschaft Westpfalz (PGW) und Mitglied und des Regionalvorstandes der PGW zwischen 1997 und 1999 und ebenfalls wieder seit 2014</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Fraktionsvorsitzender der grünen PGW Fraktion.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied des Verbandsgemeinderates Dahner Felsenland ab 1989 bis 2009 Fraktionsvorsitzender</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Zu Beginn der 90er Vorstand der GARRP</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Mitgliedschaften und gesellschaftliches Engagement:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ver.di - Mitglied seit 1994</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Personalratsarbeit ununterbrochen seit 2000 in verschiedenen Gremien (2. Stellvertr. Vorsitzender HPR, Mitglied und stellvertr. Vorsitzender GPR)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Berufliches:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Sachbearbeiter („Genehmigungsmanagement“ für Genehmigungsverfahren nach BImSchG, Stoffstrommanagement, Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz)Verwaltungs- Betriebswirt (VWA), SGD Süd, Neustadt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich trete an als Kandidat für den erweiterten Landesvorstand an, weil ich davon überzeugt bin, dass der Landesverband nur gemeinsam stark ist. Insofern will ich auch mithelfen, bestehende Gräben zu überbrücken, die Partei neu aufzustellen. Erfolgreiche grüne Politik, zumal in einer Koalition, muss alle einbinden: ältere erfahrene und junge wilde, die aus dem Stadt- und Studentenumfeld genauso wie diejenigen, die seit Jahrzehnten ihr „Gesicht“ für grüne Politik auf dem platten Land unter schwierigsten Verhältnissen hingehalten haben, diejenigen, die hinhören, sich nicht zu schade sind, auch dort hinzugehen, wo es „weh“ tut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Alle gemeinsam können die Grüne Partei stark machen - auch in der Auseinandersetzung mit den politischen Gegnern – zu diesen zähle ich auch SPD und FDP.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nur wenn wir all unsere gesammelte Erfahrung, all unser großes Wissen, all unsere Netzwerke und alle Ebenen der Politik, auf allen Verwaltungsebenen miteinander verknüpfen, nur wenn wir alle mitnehmen, nur dann haben wir ein großes Pfund, das wir einsetzen können in den politischen Auseinandersetzungen und in kniffeligen Verhandlungen am Kabinettstisch, wenn es um Durchsetzungskraft bei politischen Projekten geht, wenn es um Know-How, Strategie und Gegnerbeobachtung geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gemeinsam sind wir stark – Vereinzelt und weitgehend unvernetzt wurden wir bereits und werden wir in Zukunft zum weitgehend wehrlosen Spielball von Kampagnen und Strategien der politischen Konkurrenz!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei spielen 3 wesentliche Stichworte eine große Rolle:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>frühzeitige Kommunikation mit allen fachlich und politisch Betroffenen sichert von Fachwissen getragene und strategische Ausrichtung der Politik</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Transparente Diskussions- und Entscheidungsprozesse im politischen Prozess, die immer von der Partei (mit)gesteuert werden müssen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vernetzung und formelle wie informelle Einbindung aller Ebenen politischer Steuerung im Land</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach der Wahl 2016 und innerhalb der nachfolgenden Veränderungsprozesse in der Partei wurden viele der genannten Punkte diskutiert und manches wurde vielleicht in die Analysen bei den handelnden Personen mit einbezogen. Jetzt gilt es, die Strukturen mit Leben zu füllen. Dabei ist klar: die Veränderungsprozesse in der Partei müssen weiter gehen. Noch hängt die Zukunft der Grünen Partei – mit 5,3% gerade noch so im Landtag – an einem seidenen Faden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Mitglied der Partei geworden in äußerst bewegten Zeiten und unmittelbar in verantwortliche Positionen gewählt worden (Friedensarbeit, Widerstand gegen Waffenlager bei Fischbach und anderswo, Pershing-Transporte, Autobahn- und Bundesstraßenbau durch den Pfälzerwald, Großprojekte in der Region.)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine persönlichen politischen Schwerpunkte:<br>
Fragen der regionalen Entwicklung, bei wirtschaftspolitischen und infrastrukturellen Fragen, Fragen der Landesplanung und der Energiewende sowie beim Breitbandausbau. Aber auch das Thema Gesundheitskarte für Geflohene oder die Auseinandersetzungen um Verwaltungsreformen im Land treiben mich um.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine Hobbys: Ausdauertraining, Wandern, Natur, verreisen, fischen, kochen, gärtnern, Freunde treffen, Kino, lesen, gemütliche Abende im Freundeskreis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn Ihr Fragen an mich habt, lasst es mich bitte wissen: bernd.schumacher@email.de , <a href="https://www.facebook.com/bernd.schumacher.14">https://www.facebook.com/bernd.schumacher.14</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für Euer Vertrauen für die Wahl in den erweiterten Landesvorstand bedanke ich mich sehr herzlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bernd Schumacher</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Bernd_Schumacher_Kreisverband_Suedwestpfalz-47081/viewimage?sectionId=663" alt="Unterschrift (eingescannt)"><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 09 Dec 2016 11:53:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BTW-13: Mehmet Yildiz (KV Bad Dürkheim)</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Mehmet_Yildiz-17334</link>
                        <author>Mehmet Yildiz</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Mehmet_Yildiz-17334</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bewerbung auf Landeslistenplatz 8 zur Bundestagwahl 2017</p></div></div><h2>Foto</h2><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die zentralen Herausforderungen der deutschen Politik in kommender Zeit werden die Flüchtlings- und die Wirtschaftspolitik sein. Wirtschaft, Energie und sie soziale Frage werden bestimmende Fragen im Wahlkampf sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Begriffe Integration und Wirtschaft leiten über zu meinem Wunsch, meine Kenntnisse und Erfahrungen auch auf der bundespolitischen Ebene als Abgeordneter der Grünen einzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Migration, Integration, Flüchtlingspolitik </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach wie vor passiert zu wenig, um in unserem Land eine moderne Integrationspolitik zu erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei geht es zum einen darum, die hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund an das Bildungssystem und an Aufstiegschancen heranzuführen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Lebenswirklichkeit der Migranten muss befreit werden von dem Stigma, ein „problematisches“ Milieu zu sein!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Anbetracht der Alterspyramide kann es sich unsere Volkswirtschaft auch gar nicht leisten, diese Menschen weiterhin nur am Rande – und bestenfalls mit „solidarischen“ Lippenbekenntnissen – zu beachten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine echte Wende muss in der Flüchtlingspolitik eingeleitet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie Deutschland mit den Geschundenen und Verfolgten umgeht, ist ein Skandal, der sofort aufhören muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich kenne das Schicksal dieser Menschen aus direkter Erfahrung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wer mit Flüchtlingen aus Syrien, Irak und Afghanistan redet, der kann es nicht hinnehmen, wie eines der reichsten Länder der Welt diese Menschen behandelt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei dem einen Aspekt <strong>– Migrationspolitik – </strong>geht es um das Ziel gelingender Integration der zu uns kommenden Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Insoweit müssen sich Staat und Gesellschaft öffnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig muss aber auch klar sein, dass wir von Flüchtlingen und Migranten ebenfalls etwas erwarten: die Grundwerte unseres freiheitlichen Rechtsstaates sind nicht verhandelbar und müssen von jedermann akzeptiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dabei weiß ich aus eigener Erfahrung, dass konkrete Anstrengungen in der Integrationsarbeit auch zu schönen Erfolgen führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wenn man gemeinsam etwas anpackt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Ökologie, Wirtschaftspolitik, Mittelstand</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es muss endgültig Schluss damit sein, dass Ökologie und Ökonomie gegeneinander ausgespielt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bekenne mich nachdrücklich zu dem Gründungsthema unserer Partei und trete für eine aktive ökologische Politik ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber als Unternehmer kann ich nur davor warnen, die Notwendigkeiten von Umwelt- und Klimapolitik gegen die Wirtschaft durchsetzen zu wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vielmehr ist es gerade der Mittelstand, den wir in einen Konsens zur ökologischen Erneuerung unseres Landes einbinden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei dem zweiten Gesichtspunkt <strong>– Wirtschaftspolitik – </strong>geht es um das Zusammenführen von Ökonomie und Ökologie, damit wir unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt hinterlassen und keine Klimakatastrophe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dass ich also Integrations- und moderne Wirtschaftspolitik als meine wichtigen Felder ansehe, ergibt sich natürlich auch aus meiner Biographie: ich selbst bin Migrant und Unternehmer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Und vielleicht ist es ja auch prinzipiell gut, wenn gerade diese Kombination etwas stärker in den Parlamenten sichtbar wird - auch als Zeichen gegen ein politisches Abgleiten nach rechts.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Mein Ziel bei alledem lautet: </strong>ich möchte die bundespolitische Arbeit auf den Gebieten Migration und Wirtschaft verknüpfen mit dem konkreten Einsatz für Integration und Mittelstand im heimischen Wahlkreis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich verfolge also den Anspruch, als ein Gelenk zwischen Bundespolitik und Wahlkreisarbeit für meine Wähler und BürgerInnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich glaube, dass ich für die anstehende Aufgabe das nötige politische Feuer, die erforderliche Disziplin, aber auch die Lebenserfahrung mitbringe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinneen und Freunde. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Stimme gebt.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geb. 1960 in der Türkei, Als Kind nach Deutschland eingewandert in deutsche Kultur reingewachsen / Ausbildung und Studium / Selständig IT-Unternehmen / Verheiratet 3 Kinder die in Studium und Ausbildung sind / Seit 2012 mitglied bei den Grünen / seit 2014 Vorstandsprecher der Grünen in Kreis Bad Dürkheim und seit 2016 Vorstandspreher der Grünen OV Freinsheim</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 09 Dec 2016 07:35:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BTW-11neu: Misbah Khan (GRÜNE JUGEND RLP)</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/motion/2232</link>
                        <author>Misbah Khan (GRÜNE JUGEND RLP / KV Bad Dürkheim)</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/motion/2232</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>GRÜNE JUGEND- Kandidatin, Platz 5</p></div></div><h2>Foto</h2><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kontakt:</dt><dd>misbah.khan@hotmail.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,<br><br>
GRÜNE Politik ist Politik, die über den Tellerrand hinausschaut und Politik nicht nur für eine eigene Klientel macht, sondern solidarische und soziale Politik für die Schwächsten der Gesellschaft und für die nächsten Generationen macht. Wir sind die Streiter für die Energiewende, für soziale Gerechtigkeit und für eine offene Gesellschaft.<br><br><strong>Vielfalt statt Einfalt</strong><br><br>
Es gibt einen massiven Vertrauensverlust in demokratische Institutionen und über Angst und Hass lässt sich sehr einfach politisches Kapital mobilisieren. Wir konnten in den letzten Wochen und Monaten feststellen: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Wir brauchen internationale, koordinierte Zusammenarbeit statt nationalstaatliche Alleingänge. Wir erleben in Europa sowie weltweit eine Diskursverschiebung nach rechts und dass totalitäre und antidemokratische Haltungen zunehmend normalisiert und akzeptiert werden. Aktuell breitetet sich der Rechtspopulismus und ein wieder erstarkter Nationalismus in Europa und der Welt aus, wie wir am Brexit, den US-Wahlen, Erdoğans Demokratieverschleiss und dem alltäglichen Nagen an den Grundpfeilern der Demokratie, wie es die Le Pens, Wilders und Orbans in Europa tun, sehen können. Gerade jetzt müssen wir verstärkt in den internationalen Dialog treten und hierbei sowohl einen respektvollen Ton bewahren, wie auch Konfliktfähigkeit beweisen.<br><br>
Die Politik der AfD, die auf diffusen Ängsten und Enttäuschungen auf Kosten von Minderheiten aufbaut, können wir nicht tolerieren. Der AfD muss argumentativ und politisch begegnet werden, weil wir ihren Populismus nicht unwidersprochen stehen lassen dürfen. Die öffentlichen Diskurse dürfen nicht immer weiter und unwidersprochen nach rechts getragen werden. Während sich die Rechtspopulistinnen und -populisten ausschließlich auf Problembeschreibungen beschränken und keine Lösungen zu bieten haben – allenfalls vermeintliche, einfache Scheinlösungen _ müssen wir zeigen, dass unsere soziale, ökologische und nachhaltige Politik dem Wohle aller Menschen dient. Vielfach ist es auch eine Frustration über etablierte Parteien, die zu rechten Wahlerfolgen führt. Politisch müssen wir Angebote für alle kulturellen und sozialen Schichten machen.Wir müssen dafür sorgen, dass wir ein Weltbild vermitteln, in dem sich auch sozial Schwache wahrgenommen fühlen. Wir müssen Abstiegsängsten begegnen und die soziale Durchlässigkeit und Perspektiven fördern. Selbstbestimmung oder gesellschaftliche Perspektiven sollte niemals vom Geschlecht oder Geldbeutel abhängig sein.<br><br>
Wir streiten für eine Gesellschaft die frei ist von Rassismus, Antisemitismus, antimuslimischem Rassismus, Antiziganismus, Sexismus, Homo-Transphobie und Sozialdarwinismus. Gesellschaftliche Diskriminierung von Minderheiten sind in unserer Gesellschaft nicht etwa überwunden oder ein Randphänomen, sondern ein strukturelles Problem, das wir tagtäglich aufs Neue angehen müssen. Wir wollen konservative Rollenbilder aufbrechen und fordern eine politische, kulturelle, gesellschaftliche und ökonomische Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern. Wir wollen die individuelle Lebensgestaltung von Frauen stärken.<br><br><strong>Globale Gerechtigkeit und Friedenspolitik </strong><br><br>
Sicherheitspolitische Verantwortungslosigkeit beim Rüstungsexport muss gestoppt werden, wir brauchen eine radikale Kehrtwende die Frieden, Sicherheit und Menschenrechte über die Gewinninteressen von deutschen Waffenkonzernen stellt. Nicht nur die konventionelle Abrüstung, auch die atomare muss massiv vorangetrieben und beschleunigt werden. Es bräuchte eine neue Friedensdebatte und eine Reflexion über die eigenen Ziele und<br>
Maßstäbe, die an die Stelle des Hineingleitens in Konflikte aufgrund von Bündnistreue tritt. Die erste Erkenntnis dieser Reflexion müsste lauten: Es gibt keinen gerechten Krieg und keine militärische Intervention kann dauerhaft Frieden schaffen – es bedarf einer deutlichen Relativierung der Bedeutung von militärischen Mitteln. Es muss ein Fokus auf den Ausbau ziviler und regionaler Krisenprävention gelegt werden. Ebenso brauchen wir ein stärkeres<br>
Bewusstsein für Auslöser von Eskalationen. Es hilft nicht, seine Hände in der Unschuld des Pazifismus zu waschen. Internationale Schutzverantwortung zum globalen Schutz vor schwersten Menschenrechtsverbrechen muss gewahrt werden, nicht nur oberflächlich und bequem. Schutzpolitik muss zudem aus der Hand (ehemaliger) Militärs in die ausgebildeter Friedensexpertinnen- und experten gelegt werden. Viel zu ignorant werden innerstaatliche Relationen, Einstellungen und Narrationen beachtet. Viel zu wenig wird sich auf politische Traditionen und kulturelle Konfliktdynamiken konzentriert. Auch muss die UN und der UNHCR besser und stärker finanziell gefördert werden.<br><br>
Gefangen in der Vorstellung, dass der Globale Süden in der Entwicklung unterstützt werden müsse, wird oft übersehen, dass es vor allem die Lebensweise, das Handeln und die Politik des Globalen Nordens ist, dass zu ungerechten globalen Strukturen führt, Armut und Elend hervorbringt und koloniale Ausbeutungsmuster fortsetzt. Die meisten staatlichen und internationalen Entwicklungskonzepte kennen den Grundsatz von solidarischer<br>
Zusammenarbeit nicht. Es verstecken sich wirtschaftliche Interessen hinter einer Politik, die zu oft ausbeuterische Eliten unterstützt. Es braucht die Unterstützung von zivilgesellschaftlichen und solidarischen Projekten, die auf einer gleichberechtigten Lebensweise aufbaut. Lokale und historische Strukturen müssen Beachtung finden und die<br>
Eigenständigkeit und Selbstbestimmung muss das Ziel sein.<br><br>
Immer noch lebt eine sehr kleine Minderheit auf dieser Welt auf Kosten einer sehr großen Mehrheit. Der Klimawandel stellt eines der zentralen Beispiele für diese Gerechtigkeitskrise dar und ist eine der zentralen ethischen Herausforderungen dieser Welt, denn er ist extrem sozial gestaffelt. Umweltkrisen betreffen immer diejenigen am meisten, die am wenigsten dazu beigetragen haben - wohingegen diejenigen, die am meisten dazu beigetragen haben, über die besten Mittel verfügen, um sich davor zu schützen. Schon heute gibt es Millionen Klimaflüchtlinge. Deutschland und Europa müssen, gerade im Hinblick auf die Aussagen von Trump, die globalen Vorreiter für die Energiewende sein. Es braucht eine große internationale Anstrengung das Pariser Abkommen einzuhalten.<br><br>
Die Zeiten sind nicht leicht - aber eigentlich waren sie das nie. Vielleicht erleben wir gerade den globalen Backlash, angeheizt durch die Globalisierung, der sich gegen das, was wir progressiven Kräfte schon erreicht haben, richtet. Wir dürfen nicht kapitulieren, sondern müssen für unsere Zukunft weiterkämpfen, denn noch haben wir nicht verloren! Unsere Erde und die zukünftigen Generationen brauchen uns! Grundlegender Wandel ist nötig. Wir dürfen<br>
nicht nur reagieren, sondern müssen proaktiv Inhalte setzen, politische Debatte bestimmen und entscheidend mitprägen - und dafür möchte ich für euch im Bundestag streiten.<br><br>
Ich bewerbe mich als Kandidatin der GRÜNEN JUGEND für die Bundestagsliste um Platz 5. Ich repräsentiere damit unseren Jugendverband mit weit über 400 Mitgliedern, einem wichtigen Teil unserer GRÜENEN Gemeinschaft. Ich habe langjährige politische Erfahrungen und streite mit viel Begeisterung seit über 8 Jahren in unterschiedlichen Gremien für GRÜNE Ideen. Ich bitte um eure Unterstützung und eure Stimme.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>*04.12.1989 in Karachi, Pakistan<br>
Politikwissenschaften und British Studies B. A.<br>
Mitarbeiterin der Landeszentrale für politische Bildung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Sprecherin LAG Frieden und Internationales<br><br>
Direktkandidatin Wahlkreis 208 Neustadt-Speyer</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">GRÜNE Vita</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2008 Mitglied bei GRÜNEN Bad Dürkheim</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2009 Mitglied GRÜNE JUGEND</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Jun 2009 - Mai 2014 Verbandsgemeinderat Deidesheim</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Okt 2009 - Okt 2011 Landesvorstand GRÜNE JUGEND</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nov 2010 - Okt 2011 Kreisvorstand Bad Dürkheim</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mai 2012- März 2016 Kreisvorstand Bad Dürkheim</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Feb 2014 - Feb 2015 Studentische Mitarbeiterin in Landesgeschäftsstelle der GRÜNEN RLP</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Apr 2014 - April 2016 Landesvorstand GRÜNE JUGEND</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Apr 2014 bis Nov 2014 GRÜNES Trainee im Bundesprogramm</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit Jul 2014 Sprecherin LAG Frieden und Internationales</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Juni 2015 - März 2016 GRÜNE JUGEND - Kandidatin zur Landtagswahl 2016</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 08 Dec 2016 22:27:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BuFr-04: Susanne Follenius-Büssow</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Susanne_Follenius-Buessow-61254</link>
                        <author>Susanne Follenius-Büssow</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Susanne_Follenius-Buessow-61254</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ersatzdelegierte Bundesfrauenrat</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Susanne_Follenius-Buessow-61254/viewimage?sectionId=660" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freunde*innen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bewerbe mich als Ersatzdelegierte für den Bundesfrauenrat.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit der Kommunalwahl 2014 bin ich für Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat der Stadt Landau. Hier arbeite ich u.a. zu den Themen Flüchtlingspolitik und Geschlechter-gerechtigkeit. Gerade bezüglich der gesellschaftlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ist trotz eines verstärkten Bewusstseins und der engagierten Arbeit vieler Frauen noch vieles zu tun. Wir werden weiterhin intensiv an Themen wie mehr Frauen in Führungspositionen in Verwaltung und Wirtschaft, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, geschlechtergerechte Steuerpolitik, Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Pflege, klareren Gesetze im Themenfeld Gewalt gegen Frauen, und vielem mehr Bewußtsein schaffen und arbeiten müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Um zu diesen Themen politische und gesellschaftliche Lösungen zu entwickeln ist es unerlässlich eine fruchtbare und intensive Netzwerkarbeit zu betreiben. Dies tue ich seit vielen Jahren auf kommunaler Ebene unter anderem durch Mitarbeit im Arbeitskreises Gender des KV Landau, im Vorstand des Frauenhauses Landau, im kommunalen Netzwerk STOPP. Seit 2014 bin ich regelmäßig teilnehmendes und aktives Mitglied der LAG Frauen. In dieser Zeitspanne konnte ich als Delegierte schon an mehreren Sitzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Frauen teilnehmen und bin begeistert von der inhaltlich profunden und solidarischen Arbeit der Frauen miteinander.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch meine Bereitschaft zur Mitarbeit im Bundesfrauenrat will ich daran anknüpfen und auch in diesem Gremium die Vernetzung und Weiterentwicklung frauenpolitischer Arbeit bestärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin Psychologische Psychotherapeutin und arbeite selbständig in eigener Praxis. Bin verheiratet und Mutter dreier erwachsener Kinder.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 1994 bin ich Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, war davor aktiv in der Grüne Bürgerliste Landau</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Susanne Follenius-Büssow</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Landau, den 08.12.2016</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 08 Dec 2016 19:27:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>W-3NEU: Wahlverfahren zur Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl 2017</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Wahlverfahren_zur_Aufstellung_der_Landesliste_zur_Bundestagswahl_2017-56247</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Wahlverfahren_zur_Aufstellung_der_Landesliste_zur_Bundestagswahl_2017-56247</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 1 [Allgemeine Regeln]</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kandidaturen sind bis zum Schluss der BewerberInnenliste durch den/ die<br>
WahlleiterIn möglich. Diese ist spätestens zu Beginn der jeweiligen<br>
Vorstellungsrunde zu schließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 2 [Regelung für Vorstellungen]</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>Die BewerberInnen haben je insgesamt 10 Minuten Redezeit, davon 8 für ihre<br>
Vorstellungsrede und 2 Minuten zur Beantwortung von Fragen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Die Vorstellungsreden erfolgen in alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen<br>
der BewerberInnen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>An die BewerberInnen können nach ihren Vorstellungsreden Fragen gestellt<br>
werden. Fragen können für die jeweiligeN BewerberInnen während diese ihre<br>
Vorstellungsrede halten in die Wortmeldeboxen eingeworfen werden.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Für die Fragen an die BewerberInnen müssen die vorbereiteten Frage-<br>
Formulare benutzt werden. Fragen richten sich immer an einzelne<br>
BewerberInnen, wer Fragen an mehrere BewerberInnen stellen will, muss<br>
dementsprechend mehrere Frageformulare ausfüllen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Für jedeN BewerberIn werden bis zu 3 Fragen ausgelost.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>Die ausgelosten Fragen werden vom Präsidium vorgelesen.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><p>Zur Beantwortung stehen jedem/jeder BewerberIn insgesamt 2 Minuten<br>
Redezeit zur Verfügung. Die Beantwortung der Fragen erfolgt in umgekehrter<br>
alphabetischer Reihenfolge.</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>§ 3 [Ablauf der Wahlen]</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im <strong>ersten Wahlgang</strong> ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen<br>
Stimmen erhält (absolute Mehrheit).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Zweiter Wahlgang</strong>, falls absolute Mehrheit im ersten Wahlgang nicht erreicht<br>
wurde:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es können alle BewerberInnen teilnehmen, die mindestens 10% der abgegebenen gültigen Stimmen aus dem ersten Wahlgang erreicht haben, z.B.bei 200 abgegebenen gültigen Stimmen bedarf es zur Teilnahme am zweiten Wahlgang 20 Stimmen. Sollten weniger als zwei BewerberInnen mehr als 10 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinen, wird der erste Wahlgang wiederholt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhält.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Dritter Wahlgang</strong> (Stichwahl):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es erfolgt eine Abstimmung zwischen den zwei BewerberInnen, die im zweiten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gewählt ist, wer die absolute Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen erhält.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Erhält keiner der beiden BewerberInnen diese Mehrheit, erfolgt ein vierter<br>
Wahlgang</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vierter Wahlgang</strong> (Stichwahl):</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Es erfolgt eine erneute Abstimmung zwischen den zwei BewerberInnen aus dem<br>
dritten Wahlgang.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gewählt ist, wer die relative Mehrheit der Ja-Stimmen erhält; dabei gilt,dass die Zahl der Ja-Stimmen für den/die BewerberIn höher sein muss, als Nein-Stimmen und Enthaltungen (Rechenbeispiel: 100 abgegebene gültige Stimmen, KandidatIn A 42 Stimmen, Kandidat B 20 Stimmen, Nein und Enthaltungen 38 Stimmen • KandidatIn A ist gewählt; A erhält 40, B 18 Stimmen, es gibt 20 Nein-Stimmen und 22 Enthaltungen • A ist nicht gewählt)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Sollte auch hier keinE BewerberIn gewählt werden, erfolgt die komplette<br>
Neuwahl des Listenplatzes in einem neuen ersten Wahlgang.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Stimmengleichheit</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Haben mehrere KandidatInnen die gleiche Stimmenanzahl wird maximal zwei Mal eine Stichwahl durchgeführt, sollte es also insgesamt drei Mal eine Stimmengleichheit geben, entscheidet das Los.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Verbundene Einzelwahl</strong>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Wahlversammlung kann auf Antrag die verbundene Einzelwahl beschließen. Voraussetzung ist, dass es für die Listenplätze jeweils nur eine/n KandidatIn gibt. Sollte ein Kandidat in der verbundenen Einzelwahl nicht die erforderliche Mehrheit erreichen, so findet ab dem nicht besetzten Platz ein erneuter Wahlgang mit verbundener Einzelwahl statt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 08 Dec 2016 15:36:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>TO-1NEU: Tagesordnung - NEU</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Tagesordnung_-_NEU-37177</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Tagesordnung_-_NEU-37177</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Samstag, 10. Dezember 2016<br>
Beginn: 10:30 Uhr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 1 Eröffnung, Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag W-1 &quot;Wahlverfahren Wahl Geschäftsführender Landesvorstand&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag W-2 &quot;Wahlverfahren Wahl Erweiterter Landesvorstand&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 2 Für eine offene und solidarische Gesellschaft</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag L-1 &quot;Für eine offene und solidarische Gesellschaft – gegen den Hass&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 3 Rechenschaftsbericht Landesvorstand<br>
TOP 4 Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag F-1 &quot;Erhöhung des Beitragsanteils der Kreisverbände an den Landesverband ab 2017&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag H-1 &quot;Haushalt 2017&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 5 Wahlen zum Landesvorstand</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wahl Geschäftführender Landesvorstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wahl Erweiterter Landesvorstand</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 6 Klimaschutz nach Marrakesch</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bericht zu Marrakesch</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>D-2 &quot;Paris 2015 – Marrakech 2016: Der Schutz unseres Klimas beginnt in Rheinland-Pfalz&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 7 Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag A-1 &quot;Einrichtung einer Arbeitsgruppe &#039;2030&#039;&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag A-2 &quot;Kooperationen zwischen Hochschulen und Drittmittelfinanzierern transparent gestalten: Wissenschaftsfreiheit, und demokratische Entscheidungsprozesse wirksam absichern&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag A-3NEU &quot;Diskriminierungsfreier und erleichterter Zugang zu Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sonntag, 11. Dezember 2016<br>
Beginn: 9:30 Uhr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 8 Wahlversammlung zur Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl 2017</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Antrag W-3 &quot;Wahlverfahren Wahlverfahren zur Aufstellung der Landesliste zur Bundestagswahl 2017&quot;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 9 Bundestagswahlkampf 2017</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 10 Wahlen Bundesgremien und EGP:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Delegierte zum Länderrat</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Delegierte zum Bundesfrauenrat</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Delegierte zum Bundesfinanzrat</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>EGP-Delegierte</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 11 Verschiedenes</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 18:26:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-3NEU: Diskriminierungsfreier und erleichterter Zugang zu Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Diskriminierungsfreier_und_erleichterter_Zugang_zu_Leistungen_nach_den-61094</link>
                        <author>Martin Schmitt (KV Mayen-Koblenz), Daniel Köbler (KV Mainz), Ingrid Bäumler (KV Mayen-Koblenz), Birgit Meyreis (KV Mayen-Koblenz), Natascha Lentes (KV Mayen-Koblenz), Ronald Maltha (KV Mayen-Koblenz), Uwe Weber (KV Mayen-Koblenz), Klaus Meurer (KV Mayen-Koblenz), Ruth Rebell (KV Mayen-Koblenz), Martina Grosvenor (KV Mayen-Koblenz), Markus Holzhäuser (KV Mayen-Koblenz), Carmen Bohlender (KV Mayen-Koblenz), Andreas Tryba (KV Mayen-Koblenz), Heide Schmitt (KV Mayen-Koblenz), Sabine Müller (KV Mayen-Koblenz), Monika Treis (KV Mayen-Koblenz), Claudia Laux (KV Bernkastel-Wittlich), Ute Wellstein (KV Mainz), Ruth Jaensch (KV Mainz), Ingrid Lambertus (KV Mainz), Nicole Besic-Molzberger (KV Koblenz)</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Diskriminierungsfreier_und_erleichterter_Zugang_zu_Leistungen_nach_den-61094</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die gesetzlich festgeschriebenen sozialen Rechte werden immer öfter im Verwaltungsverfahren missachtet. Das lässt sich am ungebrochenen Zuwachs an Verfahren vor den Sozialgerichten ablesen. Ob es um die Vermittlung in Arbeit geht, Leistungen der gesetzlichen Sozialversicherungen oder um die Gewährung von Sozialleistungen: Wenn Menschen zu Fällen degradiert werden, werden keine wirksamen und befriedigenden Lösungen erzielt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bürgerinnen und Bürger, die soziale Leistungen in Anspruch nehmen, müssen zukünftig das Recht auf Wahlmöglichkeit haben. Sie sollen mitentscheiden können, welche Maßnahmen und Hilfeleistungen für sie geeignet sind. Ziel ist die Verankerung einer unabhängigen, allgemeinen Sozialberatung im Sozialgesetzbuch, die insbesondere die Rechte der Bürgerinnen und Bürger nach §§ 17, 42,43 SGB I (zügige und diskriminierungsfreie Ausführung der Sozialleistungen, Leistungspflicht der Kostenträger, Vorausleistungen im Verfahren, vorläufige Leistungen) als Clearingstelle stärken soll.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LAG Soziales und Gesundheit wird beauftragt ein Konzept zur Weiterentwicklung einer unabhängigen Clearingstelle auszuarbeiten und in die BAG Arbeit, Soziales, Gesundheit und den Prozess der Erstellung des Bundestagswahlprogramms einzubringen, das folgende Punkte konkretisiert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterentwicklung der allgemeinen Sozialberatung zu einer unabhängigen Erstberatungs- und Hilfestruktur als erste Anlaufstelle</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Beratungsstelle soll bei der rechtlich einwandfreien Antragstellung bei dem jeweiligem Leistungserbringer unterstützen und die fristgerechte Bearbeitung und Entscheidung durch den Kostenträger kontrollieren.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Bei unklaren Zuständigkeiten oder Überschneidungen zwischen verschiedenen Leistungsträgern ist durch die unabhängigen Clearingstelle eine zeitnahe und pragmatische Lösung zu erzielen. Die Antragsteller*in ist mit ihren Wünschen zu berücksichtigen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die unabhängige allgemeine Sozialberatung muss nach bundesweit einheitlichen Kriterien teilhabeorientiert arbeiten. Leichte Sprache, Gebärden- und andere Dolmetscher sowie aufsuchende Beratung beispielsweise müssen den Menschen überall zur Verfügung stehen.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 16:14:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo-18: Stefan Boxler (KV Bad Kreuznach)</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Stefan_Boxler_Kreisverband_Bad_Kreuznach-21439</link>
                        <author>Stefan Boxler</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Stefan_Boxler_Kreisverband_Bad_Kreuznach-21439</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bewerbung als Landesschatzmeister</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Stefan_Boxler_Kreisverband_Bad_Kreuznach-21439/viewimage?sectionId=660" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kontakt:</dt><dd>boxler@gruene-kh.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Rheinland-Pfälzische Grünen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich möchte mich in unserer Partei stärker engagieren, mehr Verantwortung übernehmen und mich im neuen Landesvorstand als Landesschatzmeister einbringen. Deshalb werde ich mich am 10. Dezember zur Wahl stellen und bitte euch um euer Vertrauen und eure Unterstützung!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Finanzbeziehungen zwischen Landes- und Kreisverband durfte ich mehrere Jahre lang als Schatzmeister eines grünen Kreisverbandes kennen lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus meiner Zeit als Kaufmännischer Leiter kenne ich mich auch mit der Notwendigkeit und den Problemen einer soliden Haushaltsführung aus. Ich weiß also, was da auf mich zukommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie Ihr sehen könnt, kann ich mit großen sowie mit kleinen Zahlen umgehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es geht mir allerdings um mehr, als dafür zu sorgen, dass die Einnahmen und Ausgaben des Landesverbandes zu einander passen und wir mit gefüllten Kassen zu den nächsten Wahlkämpfen in 2017 und 2019 antreten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als Mitglied des geschäftsführenden Landesvorstandes möchte ich mich um die kommunikative und organisatorische Weiterentwicklung unserer Partei kümmern, nach Synergien in der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Ebenen suchen und diese möglichst dazu nutzen, um unsere Aktions- und Reaktionsfähigkeit und öffentliche Präsenz zu optimieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unsere gemeinsame Aufgabe einer die Koalition tragenden Partei sehe ich auch als zukünftiges Vorstandsmitglied darin, dafür Sorge zu tragen, dass die Partei ihre in den vergangenen Jahren erarbeitete programmatische, kommunikative und partizipative Qualität aufrecht erhält und weiter entwickelt. Dafür müssen wir im Landesvorstand einen Rahmen schaffen, denn die Formulierung unserer Politik muss weiterhin in der Partei, ihren Organen und Arbeitsgruppen in Kooperation mit den an verantwortlicher Stelle handelnden Menschen stattfinden - sie darf aber nicht einfach an die grün geführten Ministerien sowie die grüne Landtagsfraktion delegiert werden!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine wichtige Aufgabe in den kommenden Jahren wird es sein als der kleinerer von drei Koalitionspartnern in Rheinland-Pfalz nicht nur wirksam, sondern auch öffentlich wahrnehmbar zu bleiben. Die strikte Abgrenzung vom &quot;größeren&quot; und „kleinerem“ Partner ist meiner Ansicht nach nicht der richtige Weg, wohl aber die zeitnahe Klarstellung und Betonung dessen, was an grünen Zielen durch unsere Regierungsbeteiligung erreicht werden wird oder zu erreichen ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Verfolgung unserer Zielerreichung benötigt Instrumente. An der Entwicklung eines geeigneten Controlling-System würde ich gerne mitarbeiten - und mit &quot;Controlling&quot; meine ich ganz klassisch &quot;Steuerung&quot;, und nicht &quot;Kontrolle&quot;.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Damit die Welt besser wird - Jeden Tag ein Stück, daran möchte ich mitarbeiten - im schönsten Bundesland Rheinland-Pfalz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Stefan_Boxler_Kreisverband_Bad_Kreuznach-21439/viewimage?sectionId=663" alt="Unterschrift (eingescannt)"><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu meiner Person</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Bad Kreuznach *, 52, ledig</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Dip.-Wirt.Ing. (FH), Industriekaufmann</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kaufmännischer Leiter mit Einzelprokura - kommunale Energieversorgung in Sachsen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Selbständiger Energie-/Managementberater</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Politische Vita</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 04/2003</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Schatzmeister KV Chemnitzer Land 2004-2008</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Pressesprecher KV Zwickau 2009-2011</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vorstandsmitglied LV Sachsen 2008-2010</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Kreistagskandidat 2004/2008 LK Zwickau u. 2014 LK Bad Kreuznach, Mitglied in 3 Ausschüssen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>OB-Kandidat Große Kreisstadt Werdau 2008</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Direktkandidat 4. Sächsischen LT 2004</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Direktkandidat 16./17. BT 2005/2009</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Landesliste Sachsen (Listenplatz 6) 17. BT 2009</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied KV Bad Kreuznach 04/2011</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vorstandsmitglied KV Bad Kreuznach 2012, Kreisvorsitzender</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Direktkandidat 18. BT WK Kreuznach 2013</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vorstandsmitglied OV Rüdesheim 2013, Vorstandssprecher</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>BM-Kandidat St. Katharinen 2014 (47,4 %)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Mitglied VG-Rat Rüdesheim 2014</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Vorstandsmitglied GARRP e. V. 2014, Schatzmeister</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>Ersatzdirektkandidat 17. LT RLP WK Kirn/Bad Sobernheim 2016</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 15:12:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-2: Paris 2015 – Marrakech 2016: Der Schutz unseres Klimas beginnt in Rheinland-Pfalz </title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Paris_2015__Marrakech_2016_Der_Schutz_unseres_Klimas_beginnt_in_Rhei-26879</link>
                        <author>Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel), Manfred Seibel (KV Südwestpfalz), Dietmar Rieth (KV Südwestpfalz), Jutta Paulus (KV Neustadt a.d.W.), Bernd Schumacher (KV Südwestpfalz), Dr. Natalie Wendisch (KV Ahrweiler), Ronald Maltha (KV Mayen-Koblenz), Uwe Diederichs-Seidel (KV Koblenz), Klaus Puchstein (KV Ahrweiler), Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz), Hans-Jürgen Lutz (KV Südliche Weinstraße), Jochen Marwede (KV Kaiserslautern-Land), Rupertina Engel (KV Mayen-Koblenz), Patrick Zwiernik (KV Koblenz), Claudia Laux (KV Bernkastel-Wittlich), Susanne Schröer (KV Landau), Ingrid Bäumler (KV Mayen-Koblenz), Leo Neydek (KV Rhein-Lahn), Stephanie Burkhardt (KV Donnersbergkreis), Antje Eichler (KV Trier), Peter Kühbach (KV Vulkaneifel), Uller Koenig (KV Vulkaneifel) Andreas Bohlender (KV Koblenz), Wolfgang Hertel (KV Trier-Saarburg), Ingrid Lambertus (KV Mainz), Raik Dreher (KV Ludwigshafen), Ute Wellstein (KV Mainz), Peter Kallusek (KV Südliche Weinstraße)</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Paris_2015__Marrakech_2016_Der_Schutz_unseres_Klimas_beginnt_in_Rhei-26879</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hintergrund:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aktuell ist der arktische Ozean ungewöhnlich warm, die Lufttemperaturen liegen 20°C über dem üblichen Niveau. Es gibt so wenig Polareis wie noch in keinem November seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen. Seit 1979 hat das dicke, mehrjährige Eis um 90% abgenommen. Das Schmelzen großer Eisflächen im Norden verstärkt durch mangelnde Reflexion den Klimawandel. Eine globale Erwärmung von zwei Grad gilt als Schwelle, bei deren Überschreiten die Folgen des Klimawandels wie Gletscherschmelzen, Dürren oder Überschwemmungen verheerend wären. Die Gefahr, dass erste – nicht mehr rückgängige zu machende – „Kipp-Punkte“<a href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a> überschritten werden, wächst mittlerweile wöchentlich. Der weitere ungebremste Ausstoß von Treibhausgasen wird diese Trends weiter verstärken und uns alle teuer zu stehen kommen. Doch noch stärker als uns trifft es diejenigen, die am wenigsten Schuld an der Veränderung des Weltklimas tragen: die ärmsten Länder unserer Erde. Das UNHCR rechnet damit, dass 200 Millionen Menschen fliehen müssen, weil sie durch den steigenden Meeresspiegel und die Ausbreitung von Wüsten ihre Heimat oder zumindest ihre Ernährungsgrundlage verlieren. Ein anderes Extrem ist Wassermangel – darunter werden in Afrika bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 250 Millionen Menschen leiden.<a href="#sdfootnote2sym"><sup>2</sup></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Dezember 2015 haben sich 195 Länder in Paris zum ersten Mal auf ein gemeinsames rechtlich verbindliches Klimaabkommen geeinigt. Etwa ein Jahr später fand im marokkanischen Marrakech vom 7. bis 18. November 2016 die nächste UN-Klimakonferenz (UNFCCC, COP 22) statt. Im Pariser Klimaabkommen wurde vereinbart, &quot;<em>den globalen Temperaturanstieg deutlich unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu halten und die Anstrengungen zu verfolgen, den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen</em>&quot;<a href="#sdfootnote3sym"><sup>3</sup></a>. Auch die globalen Treibhausgasemissionen sollen so schnell wie möglich den Punkt erreichen, an dem sie nicht weiter ansteigen, im Anschluss sollen sie zügig reduziert werden. Darüber hinaus kamen die Länder überein, dass die Industriestaaten in Zukunft arme Staaten beim Klimaschutz und der Anpassung an die Erderwärmung unterstützen werden. Außerdem versprachen die Industrieländer in einer begleitenden Entscheidung, im Zeitraum zwischen 2020 und 2025 jährlich 100 Milliarden US-Dollar für arme Länder bereit zustellen, damit diese eine entschlossene Klimaschutzpolitik betreiben und die schädlichen Folgen des Klimawandels abmildern können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Marokko sollte diskutiert werden, wie die Ziele des Pariser Abkommens erreicht werden können und ob Anpassungen des Klimavertrages sinnvoll sind. Die Finanzierung des Klimaschutzes war ebenso Thema; dabei wurde unter anderem über die Unterstützung von Entwicklungsländern gesprochen. Von den 195 Staaten, die sich im vergangenen Dezember in Paris auf den Weltklimavertrag<a href="#sdfootnote4sym"><sup>4</sup></a> einigten, haben ihn bisher 113 (Stand: 25.11.2016) ratifiziert. Diese Länder haben sich verpflichtet, die Ziele des Vertrags umzusetzen. Unter ihnen befinden sich die Europäische Union, Deutschland, die USA, China und Indien. Leider haben bisher nur drei dieser Länder auch einen Klimaschutzplan vorgelegt (Deutschland, USA, Mexiko) und drei weitere haben einen angekündigt. Aber, auch das ist bemerkenswert, 47 Entwicklungsländer, die sich in der „Gruppe der Verwundbaren“ zusammengefunden haben, haben den vollständigen Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle beschlossen („Climate Vulnarable Forum“, CVF)<a href="#sdfootnote5sym"><sup>5</sup></a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Vertragsstaaten verpflichten sich, alle fünf Jahre ihre geplanten nationalen Klimaschutzbeiträge bekannt zu geben. 92 Länder bzw. Länderorganisationen haben das bisher getan. Beispielsweise haben die USA erklärt, bis 2025 ihre Treibhausgasemissionen auf 26 bis 28 Prozent unter dem Level von 2005 zu reduzieren. Allerdings hat der designierte Präsident – ein Klimawandelleugner – mittlerweile in ersten Erklärungen deutlich geäußert, alle Verträge bzgl. Klimaschutz prüfen zu wollen, ob sie der US-Wirtschaft und –Industrie schaden.<a href="#sdfootnote6sym"><sup>6</sup></a> Zudem will er die Klimaforschung der NASA einstellen lassen. Die Europäische Union hat sich verpflichtet, bis 2030 die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu senken. Der nach Paris halbwegs ambitionierte Plan der Bundesumweltministerin Hendrix zur Umsetzung durch die Bundesregierung wurde vor Marrakech in lockerer Reihenfolge, u.a. maßgeblich durch den Wirtschaftsminister Gabriel bis zur Unkenntlichkeit (<em>kein Datum für den Braunkohleausstieg</em>!) zusammen gestrichen. Greenpeace-Energieexperte Tobias Austrup: „<em>Kein Kohleausstieg, keine Klimaziele für die verschiedenen Wirtschaftsfelder, keine ökologische Steuerreform: Mit diesem Lückentext verhöhnt Deutschland den Geist der Pariser Klimakonferenz.</em>“<a href="#sdfootnote7sym"><sup>7</sup></a> Barbara Hendricks wies bereits im Oktober darauf hin, dass: <em>„… wir das 40-Prozent-Minderungsziel bis 2020 wahrscheinlich nicht ganz schaffen werden, wenn wir nicht zusätzliche Maßnahmen ergreifen.“<a href="#sdfootnote8sym"><sup>8</sup></a></em>DAS war vor den letzten Verschlechterungen der deutschen Regierungsbeschlüsse …</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bisher haben insgesamt 186 Vertragsparteien, die im Jahr 2010 einen Anteil von 90 Prozent an den globalen Treibhausgasemissionen hatten, »ihre beabsichtigten nationalen Beiträge eingereicht«. Nach UN-Berechnungen reichen die darin genannten Maßnahmen allerdings nicht für eine Begrenzung des Temperaturanstiegs auf zwei Grad. Im Vertrag ist vorgesehen, dass die selbstgesteckten Ziele ab 2023 im Abstand von fünf Jahren geprüft und verschärft werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Aktueller Stand der Bundesregierung</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Statt alle Anstrengungen zu unternehmen, den Klimawandel zu begrenzen, arbeitet die aktuelle Bundesregierung genau in die entgegengesetzte Richtung:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Stromwende wird abgewürgt und die EEG-Umlage steigt dennoch …</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Verkehrswende erschöpft sich in völlig unrealistischen Planspielen bezüglich Zulassungszahlen von E-Autos. Nichts über Verkehrswende, Verkehrsvermeidung, Ausbau ÖPNV, schon gar nicht zu erforderlichen steuerlichen Gleichstellung des Flugverkehrs. Vielmehr wird mit jährlich bis zu 50 Milliarden Euro klima- und umweltschädliches Verhalten in Deutschland durch Steuernachlässe oder direkte Subventionen “belohnt“.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine Wärmewende gibt es nicht einmal in der Planung geschweige denn in einer heute schon dringend nötigen Umsetzung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Hinzu kommt eine neoliberale EU-Kommission mit Vorgaben (sog. Beihilferecht)<a href="#sdfootnote9sym"><sup>9</sup></a>, die zusätzlich einen kompletten Umbau (De-Carbonisierung) erschwert bzw. verhindert. So soll im derzeit diskutierten „Winterpaket“ der Einspeisevorrang der Erneuerbaren abgeschafft werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Grüne Positionen</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne haben auf unserer BDK in Münster gezeigt, wie wir uns Klimaschutz vorstellen: Die Ziele „Kohleausstieg bis 2025“ und „Produktionsverbot für Verbrennungsmotoren (außer aus erneuerbaren Energien) ab 2030“<a href="#sdfootnote10sym"><sup>10</sup></a> setzen Marken, die für das Industrieland Deutschland ambitioniert, aber machbar sind. Sie sind unumgänglich, sollen die nötigen Schritte zur massiven Treibhausgasverringerung auch nur halbwegs erreicht werden. Wie es auf der BDK richtig auf den Punkt gebracht wurde: „<em>Bis 2050 muss Deutschland auf das CO2-Ausstoß-Niveau von Bangladesch herunter kommen, nicht umgekehrt!</em>“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wurden in Münster mit den beiden Beschlüssen schon in der Zielvorgabe die nötigen Zeichen gesetzt, so ist auch der hier gezeigte Ansatz zu einem „Querdenken“ der Disziplinen beim Klimaschutz unabdingbar. Wir brauchen für Europa, für Deutschland, aber auch und gerade für Rheinland-Pfalz endlich einen Masterplan, der alle Sektoren der Treibhausgas-Einsparung zusammenführt, schädliche Nebenwirkungen der <em>einen</em> Einsparung auf <em>andere</em> Effekte berücksichtigt und vermeidet und so Optimierungen schafft. Neben Energieerzeugung und -einsparung sowie Verkehr müssen Landwirtschaft, Ernährung, Gebäudeeffizienz bei Neubau und Altbeständen „quer“ gedacht und vernetzt werden. Aber auch die scheinbar klimaferne Bereiche Bildung und Medienpolitik dabei mit den Umsetzungen zusammengeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bioenergie ist für den Verkehr nur soweit vertretbar, wie sie z.B. keinen Neuumbruch von Weideland oder stillgelegten Flächen verursacht. Klimaemissions-Ersparnis im Verkehr heißt nicht nur „Umstieg auf Elektrofahrzeuge“, sondern Ausbau des Radverkehrs, Stärkung des ÖPNV, Verringerung von Verkehrsflächen, Ersparnis von Verkehrswegen und mehr. Wir brauchen nicht nur neue Autos, wir brauchen eine neue, genauer formuliert: eine neu definierte Mobilität!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Klimaschutz in Rheinland-Pfalz</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Aber auch in Rheinland-Pfalz muss sehr viel mehr geschehen, die Anstrengungen müssen erheblich verstärkt werden, wollen wir die ambitionierten, aber unumgänglichen Ziele erreichen. Das von uns eingebrachte und verabschiedete Landes-Klimaschutzgesetz sieht das Erreichen der Klimaneutralität bis 2050 vor. Als einziges Landes-Klimaschutzgesetz haben wir GRÜNE <em>das</em> verankern können, was heute der gesamte Planet anstrebt. Darauf können wir – wenn auch nur für einen kurzen Moment – stolz sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir haben mit Beteiligung von vielen ein integriertes Klimaschutzkonzept auf den Weg gebracht, und streben an, die Stromwende bis 2030 hinzubekommen, auch wenn der Koalitionsvertrag und die derzeitige Bundesregierung dies nicht gerade erleichtert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb muss jetzt die engagierte Umsetzung des Klimaschutzkonzepts beginnen, und dafür müssen auch zusätzliche finanzielle Ressourcen im Landeshaushalt zur Verfügung gestellt werden. Wir wollen deshalb mit einem neuen Treibhausgas-Minderungsprogramm in allen Sektoren (Strom, Wärme, Verkehr) Anreize schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen auch den Kommunen zu mehr Entscheidungsspielraum verhelfen, indem wir in der Kommunalverfassung klarstellen, dass Klimaschutz als gesamtstaatliche Aufgabe auch die kommunale Ebene mit einbezieht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen einen Gesamtplan, der neben der Vielzahl von Einzelmaßnahmen den Kurs zur Zielerreichung aufzeigt: Ein klimaneutrales Rheinland-Pfalz!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu der Erarbeitung laden wir alle, auch und gerade die CDU ein, sich zu beteiligen. Der Landes-Klimaschutzbeirat muss jetzt aktiviert werden und seine Arbeit transparent aufnehmen. Die Energieagentur ist gefordert, insbesondere die Kommunen zu unterstützen und die dort vielfach vorhandenen Klimaschutz- und Energiekonzepte mit auf den Weg zu bringen. Eine Schwerpunktaufgabe muss daneben sein, aus der Vielzahl von Fördertöpfen einen möglichst großen Anteil nach RLP zu holen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Umsetzung der Klimaschutzziele in Rheinland-Pfalz beschließt die LDV von Bündnis 90/Die Grünen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Datenlage muss schnell und umfassend erheblich verbessert werden - insbesondere bei der Aktualität ist noch „Luft nach oben“. Klimaschutz funktioniert am besten mit aktuellen Zahlen!</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern die Landesregierung auf, alles dafür zu tun, dass der Weltklimavertrag von Paris und unsere Selbstverpflichtungen schnellstmöglich Realität werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir treten mit allen Kräften dafür ein, dass schnellstmöglich der Verbrauch von Umwelt und die Belastung des Klimas endlich <em>den</em> Preis bekommen, der ihrer Schadenswirkung entspricht.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wir fordern erste, schnell und problemlos umsetzbare Schritte anzugehen, die sofortige Erfolge zeigen, z.B. die Einführung einer landesweiten ÖPNV-Karte für Schüler*innen, Auszubildende, Student*innen, Rentner*innen, Pensionär*innen gegen eine vernünftige, bezahlbare Selbstbeteiligung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz, insbesondere die GRÜN-geführten Ministerien, starten ein Beschaffungsprogramm für Dienstfahrzeuge für die Ministerien und insbesondere für die nachgeordneten Behörden im Rahmen bereits bestehender Rahmenvereinbarungen mit geeigneten E-Mobil Herstellern. Die Ladeinfrastruktur muss ggf. direkt bei den Umweltbehörden geschaffen und nach Eigenbedarfsdeckung auch der Öffentlichkeit zugänglich sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Weiterhin ist eine Initiative der Landesregierung zum Ausbau und zur Vereinheitlichung der Standards bei E-Car-Ladung und vor allem bei den Bezahlsystemen dringendst erforderlich.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2>Fazit</h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimaschutz beginnt in den eignen „Vier Wänden“. Wir Grüne sagen klipp klar – ohne jemanden bevormunden zu wollen – dass wir Deutsche unsere Art zu leben umstellen müssen, wollen wir die notwendigen Klimaziele erreichen. Das muss nicht mit einer Verringerung der Lebensqualität verbunden sein, im Gegenteil wird diese bei einer konsequenten Umsetzung eher steigen. Wollen wir jedoch unseren Kindern und Enkeln eine Erde hinterlassen, die noch genauso lebenswert ist wie heute – oder lebenswerter – so müssen wir HEUTE mit den erforderlichen Umstellungen anfangen. Der Kohleausstieg z.B. wird uns Steuerzahler*innen dabei eine Menge Geld kosten, aber das ist gut investiert. Andernfalls zahlen unsere Kinder und Enkel noch wesentlich höhere Summen für die Schäden, die wir heute verursachen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#sdfootnote1anc">1</a><a href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3283.pdf">https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3283.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#sdfootnote2anc">2</a><a href="https://www.gruene-bundestag.de/themen/klimaschutz/gruene-klimapolitik-im-bundestag-08-12-2014.html">https://www.gruene-bundestag.de/themen/klimaschutz/gruene-klimapolitik-im-bundestag-08-12-2014.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#sdfootnote3anc">3</a>»Pariser Abkommen«, S. 2: <a href="http://unfccc.int/resource/docs/2015/cop21/eng/l09r01.pdf">http://unfccc.int/resource/docs/2015/cop21/eng/l09r01.pdf</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#sdfootnote4anc">4</a><a href="http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/216161/klimagipfel">http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/216161/klimagipfel</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#sdfootnote5anc">5</a> S.a. <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-11/erneuerbare-energien-klimawandel-kohleausstieg-klimakonferenz-marrakesch">http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-11/erneuerbare-energien-klimawandel-kohleausstieg-klimakonferenz-marrakesch</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#sdfootnote6anc">6 </a>Siehe z.B. : <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/klimawandel-klimapolitik-ohne-trump/14842252.html">http://www.tagesspiegel.de/politik/klimawandel-klimapolitik-ohne-trump/14842252.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#sdfootnote7anc">7 </a><a href="https://www.greenpeace-magazin.de/nachrichtenarchiv/wieder-wurde-hendricks-klimaplan-gekuerzt-was-ist-davon-noch-uebrig">https://www.greenpeace-magazin.de/nachrichtenarchiv/wieder-wurde-hendricks-klimaplan-gekuerzt-was-ist-davon-noch-uebrig</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#sdfootnote8anc">8 </a><a href="http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/22297-hendricks-dass-wir-es-nicht-schaffen-steht-nicht-fest">http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/22297-hendricks-dass-wir-es-nicht-schaffen-steht-nicht-fest</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#sdfootnote9anc">9</a> Die Europäische Kommission schreibt den Mitgliedstaaten seit Juli 2014 mittels der Leitlinien für Umweltbeihilfen für neue Ökostromförderungen spezielle Förderregime vor und will so eine Harmonisierung erreichen. Anstatt des bewährten Einspeisetarif-Modells sollen zukünftig nur mehr Ausschreibesysteme zugelassen werden, welche sich jedoch nachweislich in den letzten 15 Jahren nirgends bewährt haben. Damit greift die Kommission in EU-Primärrecht und geltende EU-Richtlinien ein. „EREF ist der Meinung, dass die Kommission mit diesen Leitlinien ihre Kompetenzen überschritten hat, und gleich gegen mehrere Teile des EU-Rechts verstößt“, erklärt Dörte Fouquet, Direktorin von EREF (Europäischer Dachverband der Ökoenergieerzeuger).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="#sdfootnote10anc">10 </a><a href="https://www.gruene.de/themen/klima-schuetzen/kohleausstieg-und-saubere-autos.html">https://www.gruene.de/themen/klima-schuetzen/kohleausstieg-und-saubere-autos.html</a><br>
In Norwegen hat die Regierung den Entwurf für einen Verkehrsplan vorgestellt, nach dem ab dem Jahr 2025 nur abgasfreie Fahrzeuge verkauft werden sollen .</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Begründung der Dringlichkeit</span>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Antragsschluss lag vor der Konferenz von Marrakech und deren Ergebnissen. Zudem haben die Wahl des neuen US-Präsidenten Trump die internationale Klimapolitik und die BDK-Beschlüsse von Münster die parteiinterne Klimapolitik massiv beeinflusst, beides ebenfalls nach Antragsschluss. Auf die aktuellen Ereignisse mit massiven Auswirkungen auf die – auch rheinland-pfälzische – Klimapolitik ist daher zeitnah einzugehen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 01:32:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-1: Unterstützung von Christoph Butterwegge bei Bundespräsidentenwahl</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Unterstuetzung_von_Christoph_Butterwegge_bei_Bundespraesidentenwahl-48127</link>
                        <author>GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz, Joschka Brodbeck (KV Bad Dürkheim), Benjamin Buddendiek (KV Koblenz), Ellen Sauer (KV Rhein-Hunsrück), Carl-Bernhard von Heusinger (KV Koblenz), Haureh Hussein (KV Trier), David Tondera (KV Koblenz), Kevin Lenz (KV Altenkirchen), Julian Sauther (KV Ludwigshafen), Nicklas Pfeiffer(KV Landau), Milan Sünhlold (KV Altenkirchen), Klaus Christmann (KV Bad Dürkheim), Maurice Kuhn (KV Rhein-Pfalz), Laura Schulz (KV Mainz- Bingen), Ibrahim Yetkin (KV Ludwigshafen), Nesrin Akpinar (KV ludwigshafen), Johannes Wiegel (KV Trier), Natascha Lentes (KV Mayen-Koblenz), Thorsten Kretzer (KV Trier), Laura Martin Martorell (KV Koblenz), Hannah Meyer (KV Vulkaneifel), Jennifer Werthwein (KV Ludwigshafen), Birgit Meyreis (KV Mayen-Kobelnz), Matthias Kaißling (KV Mayen Koblenz)</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Unterstuetzung_von_Christoph_Butterwegge_bei_Bundespraesidentenwahl-48127</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Bundespräsident Steinmeier, der u.a. maßgeblich verantwortlich ist für die weiter Inhaftierung des erwiesenermaßen unschuldigen Murat Kurnaz im Gefangenenlager Guantanamo lehnen wir ab.<br>
Christoph Butterwegge stellt hier eine gute Alternative dar.<br>
Die Landesdelegiertenversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz ruft daher die GRÜNEN Mitglieder der Bundesversammlung aus Rheinland-Pfalz dazu auf, den renommierten Armutsforscher und Kölner Professor für Politikwissenschaft Prof. Dr. Christoph Butterwegge zu unterstützen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Begründung der Dringlichkeit: </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Frank-Walter Steinmeier wurde am 14.11.2016 als Kandidat von<br>
CDU, CSU und SPD vorgestellt. Christoph Butterwegge wurde am 21.11. 2016 als Kandidat<br>
vorgestellt.<br>
Antragsfrist für die LDV war der 05.11.2016, somit bezieht sich der Antrag auf Ereignisse die nach<br>
der Antragsfrist eingetreten sind.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 07 Dec 2016 00:14:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo-17: Wolfgang Schlagwein (KV Ahrweiler)</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Wolfgang_Schlagwein-28690</link>
                        <author>Wolfgang Schlagwein</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Wolfgang_Schlagwein-28690</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bewerbung für den erweiterten Landesvorstand</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Wolfgang_Schlagwein-28690/viewimage?sectionId=660" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kontakt:</dt><dd>wschlagwein@web.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>nach dem kurzen Ausflug in die Landespolitik als Nachrücker für Uli Steinbach im rheinland-pfälzischen Landtag mache ich inzwischen wieder das, was ich seit Mitte der 80er Jahre vor allem mache: Kommunalpolitik. Viele Jahre als Sprecher unseres Kreisverbandes, und seit 1989 ununterbrochen als Sprecher einer sechsköpfigen Kreistags- und vierköpfigen Stadtratsfraktion gestalte ich Politik wieder von unten - und es fehlt mir da nicht an Aufgaben. Aber es wäre auch schade, wenn die gerade aus meiner Landtagsarbeit neu gewonnenen landespolitischen Erfahrungen, Kontakte und neuen Blickwinkel nun langsam wieder verloren gehen. Daher, kurz gesagt, mein Entschluß, für einen Platz im erweiterten Landesvorstand zu kandidieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Beruflich bin ich zurzeit in einem Forschungsprojekt zur Energiewende in meinem Heimatlandkreis beschäftigt (www.enahrgie.de). Wir erarbeiten hier in der Europäischen Akademie in Ahrweiler Datengrundlagen und, darauf aufbauend, Energieszenarien und ein Energiekonzept, lokale Fallstudien und regionale Netzwerke. Wir, das sind zunächst wissenschaftliche Institute aus dem ganzen Bundesgebiet: Fraunhofer Umsicht aus Oberhausen, das ie³ und die Fakultät für Raumplanungs- und Umweltrecht, beide TU Dortmund, das Forschungszentrum Umweltpolitik der FU Berlin, das Deutsche Institut für Urbanistik, Ifas Birkenfeld und die Fachleute für Bürgerbeteiligung der gemeinnützigen Dialogik m.b.H. aus Stuttgart. Das sind weiter vor allem die „Praxispartner“ aus dem Landkreis selbst, ein breites gesellschaftliches Spektrum lokaler Akteure (HWK, IHK, Regionalbanken, Umweltverbände, Bauernverband, Waldbauverein, Kommunen, Energiegenossenschaft, Solar- und Eifelverein, Tourismusorganisationen und Kreisjägerschaft).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die kurze Auflistung mag einen Eindruck geben, wie weit „Energiewende“ über rein technische Innovation hinausgeht und nicht nur viel Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, sondern am Ende auch eine sehr weitgehende gesellschaftliche Transformation bedeutet. Von einst von großen Energiekonzernen fürsorglich Belagerten, Rundum-Energieversorgten nun selbst zum Energieversorger und zur Energieversorgerin werden, mehr Autonomie wagen und lokalen mit globalem Klimaschutz verbinden: die nächsten Jahre werden sehr entscheidend, ob, wie und in wessen Händen die Energiewende weiter voranschreitet und ob Klimaschutz noch rechtzeitig gelingt. Meinen Beitrag auch auf der Landesebene will ich dazu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Wolfgang</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 09/2016 beschäftigt im Forschungsprojekt EnAHRgie (<a href="http://www.enahrgie.de">http://www.enahrgie.de</a>) der European Academy of Technology and Innovation Assessment</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2015 – 2016 Mitglied des Landtages, Sprecher für Wirtschaft, Bauen und Wohnen, Kommunalfinanzen, Verwaltung und Konversion</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1989 – 2014 Softwareentwickler und Datenbankadministrator im Rechenzentrum der Oberfinanzdirektion Koblenz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 1989 Fraktionssprecher im Stadtrat und im Kreistag Ahrweiler</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei den Grünen seit 1985, bis 1989 Geschäftsführer/Sprecher des KV Ahrweiler, von 2001 – 2011 erneut Sprecher des Ahrweiler Kreisverbandes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitglied im BUND, bei Eurosolar und in der Bürgerenergiegenossenschaft Eifel</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1990 – 1999 Mitbegründer und ehrenamtlicher Vorstand der Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft Rhein-Ahr e.V. (Vermarktung regionaler ökologischer Erzeugnisse)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1982-1983 Zivildienst im Rettungsdienst des DRK, 1986-1987 angestellt als Rettungssanitäter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lehramtsstudium Geographie und Geschichte , Abschluß 1.+2. Staatsprüfung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geboren 1957 in Bad Neuenahr</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 06 Dec 2016 18:01:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>EGP-2: Friderike Graebert (KV Neustadt/Weinstr.)</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Friderike_Graebert_KV_Neustadt-Weinstr_-35498</link>
                        <author>Friderike Graebert (KV Neustadt/Weinstr.</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Friderike_Graebert_KV_Neustadt-Weinstr_-35498</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bewerbung als Delegierte zum Kongress zur EGP</p></div></div><h2>Foto</h2><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe LDV,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>nachdem RLP nur noch 2 Delegierte zum Kongress der Europäischen Grünen Partei entsendet, bewerbe mich wieder unser Land zu vertreten. Bereits seit 2 Jahren hatte ich von euch dieses Mandat, es fand bisher kein EGP Kongress statt, aber diemal wird es ein Treffen in Liverpool geben. Vor eineinhalb Jahren hatte mich die LGS gebeten alls für Istanbul klarzumachen, nach Anmeldung, Hotel -und Flugbuchung fiel auf, dass es kein Kongress sondern ein council war und ich musste alles rückgängig machen. :-(</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zu mir:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 8 Jahren Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat NW Haardt und seit 3 Jahren Stadträtin in Neustadt. Neben den Deutschen habe ich spanisch-argentinische und tschechisch-böhmische Vorfahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Als kooptiertes Mitglied der BAG Europa bin ich dieses Jahr kurzfristig in Utrecht stellvertretend eingesprungen und habe in der deutschen Delegation zusammen mit dem BuVo, insbesondere Thomas Künstler und Michael Kellner an der Einigung zu gemein-</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>samen Formulierungen der Anträge mit anderen Ländern, besonders Finnland, Israel und Schottland mitwirken können. Ich wurde gefragt, ob ich bereit sei, dort wieder teilzunehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit diesem Sommer bin ich Co-Sprecherin der LAG-Europa RLP.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich halte die Vernetzung der regionalen/kommunalen Ebene mit der europäischen für eine vordringliche Aufgabe. Die „nationale“ Ebene wird auf Dauer an Einfluss verlieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen deshalb rechtzeitig auf der europäischen gut aufgestellt sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Partnerschaft mit unseren Schwesterparteien innerhalb der EU und auch darüber hinaus soll grüne Politik besser vernetzen. Auf BAG Ebene hatten wir zuletzt eine gemeinsame Sitzung mit polnischen und tschechischen Grünen in Dresden.Unsere sozialen und umweltpolitischen Verhältnisse hängen davon ab, dass eine grüne nachhaltige Wirtschaftspolitik vorangetrieben wird. Umweltpolitik ist ein weiter(-er) Bereich der auch Energiepolitik umfasst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die europäische Flüchtlingspolitik ist eine Katastrophe. Sie muss unbedingt aus grüner Sicht überarbeitet werden. Wir in Rheinland Pfalz sind hier Vorreiter in Deutschland. Immer wieder finde ich grosses Interesse (und teilweise Staunen), wenn ich unsere hiesigen, besonders auch die Neustädter Ansätze darstelle. Uns ist es gelungen keine Missstimmungen in der Bevölkerung aufkommen zu lassen, sondern die etablierte Willkommenskultur zu bewahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade neue Tendenzen in den beiden Altparteien zur populistischen Verschärfung von Verhalten gegenüber den Zugewanderten, statt Verbesserungen der psychischen und arbeitsrechtlichen Situation anzugehen lassen mich den Schulterschluss mit unseren Schwesterparteien suchen. Nur so können wir Befindlichkeiten in anderen Regionen Europas verstehen lernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Arbeit gegen den Rechtsradikalismus betrifft nicht nur den Umgang mit Zuwanderern, sondern alle Politikbereiche, angefangen nicht zuletzt bei der Jugendarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hier sind in einigen Teilen Europas zur Zeit schreckliche Entwicklungen im Gange.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es gilt Vorurteile aufzubrechen und positive Erlebniskultur gegen das stumpfe rechte Denken (und das Nichtdenken) zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nur Abwehr erscheint mir zu wenig, andere , neue Angebote müssen her, die unentschlossene erst gar nicht in diesen braunen Morast abgleiten lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist so viel einfacher einen geraden Weg zu gehen als sich aus dem Sumpf herausziehen zu lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Leitplanken gegen rechts entwickeln erscheint mir ein gangbarer Weg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir müssen uns natürlich mit den Gedankenwelten der Populisten auseinandersetzen um sie zu verstehen und dann argumentativ dagegen arbeiten. Es ist keine Option sie zu Ignorieren. Wir müssen uns mit ihren Scheinwahrheiten aktiv auseinandersetzen und aktiv dagegensetzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das nebeneinander der Kulturen ist einer der Punkte die Europa so reich machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Kenntnis der regionalen Vielfalt bei gleichzeitiger Förderung der gemeinsamen Werte muss unser Ziel bleiben um Europa stark zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Transparenz in den politischen Entscheidungswegen verbietet Verhandlungen hinter verschlossenen Türen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gerade tagte der EGP Council in Oxford und wir deutschen Grünen haben wieder entscheidenden Anteil an gemeinsamen Formulierungen, die ich diesmal nur per mail mitgestalten konnte. Ich möchte gerne wieder die aktive Rolle für Rheinland Pfalz spielen und eine eure Stimme in Europa sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bitte euch um das Mandat Rheinland Pfalz auf dem EGP Kongress zu vertreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Friderike</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 06 Dec 2016 09:08:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LRat-02: Andrea Müller-Bohn (KV Mainz-Bingen)</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Andrea_Mueller-Bohn_KV_Mainz-Bingen-47346</link>
                        <author>Andrea Müller-Bohn </author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Andrea_Mueller-Bohn_KV_Mainz-Bingen-47346</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Basisdelegierte Länderrat</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Andrea_Mueller-Bohn_KV_Mainz-Bingen-47346/viewimage?sectionId=660" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kontakt:</dt><dd>muellerbohn@web.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>für den Länderrat bewerbe ich mich als Basisdelegierte und bitte um Eure Unterstützung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Heute, an dem Abend, da ich die Bewerbung schreibe, ist in Österreich ein neuer Bundespräsident gewählt worden. Wie haben wir alle mit Bangen zu unserem Nachbarland geschaut, in der Angst, dass rechte, populistische Kräfte es schaffen könnten, diese Wahl zu gewinnen. Zum Glück hat sich Alexander van der Bellen durchgesetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wie schauen wir nach Amerika, nach Frankreich, Polen, Ungarn? Und auch in Deutschland ist diese Entwicklung der Polarisierung deutlich zu erkennen. In einem Bundesland, in dem die Wirtschaft brummt, es faktisch Vollbeschäftigung gibt und seit Jahren GRÜNE Themen in Regierungshandeln vorangetrieben werden: in diesem Land Baden-Württemberg hat die AfD mehr Sitze im Parlament, als die SPD. In Mecklenburg-Vorpommern, in dem Land, in dem ich aufgewachsen bin, verlieren ALLE demokratischen Parteien und die AfD wird zweitstärkste Kraft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieser Entwicklung möchte ich sichtbar etwas entgegensetzen. Das kann ich nicht allein. Wir brauchen politische Angebote für ALLE Gesellschaftsschichten und Bevölkerungsgruppen. Menschen sollen erfahren dürfen, dass es nicht „die da oben“ sind, die Gesellschaft gestalten und über das WIE unseres Zusammenlebens bestimmen. WIR gestalten gemeinsam, wir übernehmen Verantwortung und bestimmen mit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In unserer Hand liegt es, junge Menschen für gesellschaftliche Themen zu interessieren, sie zum Mitmachen anzuregen und sie zu ermuntern, Ihre Interessen und Meinungen zu vertreten. Auch daran möchte ich im Länderrat mitwirken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Andrea</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Geboren (1971) und aufgewachsen in einem anderen, diktatorischen Deutschland, politisiert durch Eltern und die politische Wende im Osten wollte ich lange Zeit nie überhaupt irgendwo Parteimitglied werden. Mein Herz schlug dennoch von Anfang GRÜN. Nun bin ich seit 2011 aktiv mit Parteibuch dabei, war OV-Sprecherin in Rhein-Selz, und im Kreisvorstand Mainz-Bingen. Seit 2014 bin ich Vorstandssprecherin und in Kreisausschüssen aktiv.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin verheiratet, lebe mit meiner Familie (Mann und zwei Kindern) in Ingelheim und arbeite auch dort. Studium der Erziehungswissenschaften (mit Psychologie und BWL) in Rostock und Paderborn.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 04 Dec 2016 23:10:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BuFr-03: Almut Schaab-Hehn (KV Rhein-Pfalz)</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Almut_Schaab-Hehn-30492</link>
                        <author>Almut Schaab-Hehn</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Almut_Schaab-Hehn-30492</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bewerbung als Delegierte zum Bundesfrauenrat (freier Platz)</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Almut_Schaab-Hehn-30492/viewimage?sectionId=660" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kontakt:</dt><dd>a-schaab@t-online.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hiermit melde ich meine Kandidatur als Delegierte zum Bundesfrauenrat an.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu meiner Person:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit meinem Eintritt bei Bündnis 90/Die Grünen engagiere ich mich frauenpolitisch, und zwar zunächst beim frauenpolitischen Arbeitskreis der Mannheimer Grünen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was mir besonders am Herzen liegt, ist der Kampf gegen Gewalt an Frauen und das Eintreten für die gerechte Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern. Die Abschaffung des Ehegattensplittings ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2014 arbeite ich bei der LAG Frauen mit und wurde am 04.11.16 zusammen mit Irmel Münch-Weimann zur Sprecherin gewählt. Mir ist wichtig, dass die Delegierten zum Bundesfrauenrat Kontakt zu unserer LAG halten. Das war in der Vergangenheit leider nicht bei allen Delegierten der Fall.. Der LAG gegenüber, die allen Frauen unseres Landesverbands die LAG offen steht, ist über die Sitzungen des Frauenrats zu berichten. Die Delegierten können andererseits Anregungen aus der LAG dort einbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Im nächsten Jahr ist das Engagement im Bundesfrauenrat besonders bedeutsam, da wir rheinlandpfälzischen Frauen über diese Schiene Einfluss auf das Bundeswahlprogramm nehmen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Frauen brauchen eine starke Stimme. Die Grünen Rheinland-Pfalz brauchen eine starke Stimme im Bundesfrauenrat. Aus diesem Grund stelle ich mich als Delegierte für den Bundesfrauenrat zur Wahl.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Almut Schaab-Hehn</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>KV Rhein-Pfalz</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Almut_Schaab-Hehn-30492/viewimage?sectionId=663" alt="Unterschrift (eingescannt)"><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 04 Dec 2016 12:47:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BTW-05: Michael Wagner</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Michael_Wagner-25692</link>
                        <author>Michael Wagner</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Michael_Wagner-25692</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bewerbung für die Bundestagswahl (Listenplatz zwischen 15 und 20)</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Michael_Wagner-25692/viewimage?sectionId=660" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hiermit bewerbe ich mich für den Kreis Pirmasens und Pirmasens für die Bundestagswahl (Listenplatz zwischen 15 und 20).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Themen: Flüchtlingspolitik, Altersarmit und erneuerbare Energien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Michael Wagner, geb. 19.11.1953 in Rodalben, Mitglied seit 20 Jahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitglied in den Ausschüssen der Stadt Rodalben und der Verbandsgemeinde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mitgearbeitet bei 50 plus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>selbständiger Kaufmann</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 02 Dec 2016 13:42:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo-15: Fabian Ehmann (GRÜNE JUGEND RLP)</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Fabian_Ehmann-24477</link>
                        <author>Fabian Ehmann (GRÜNE JUGEND RLP)</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Fabian_Ehmann-24477</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erweiterter Landesvorstand (auf Vorschlag der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz)</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Fabian_Ehmann-24477/viewimage?sectionId=660" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kontakt:</dt><dd>fabian.ehmann@gj-rlp.de</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich heiße Fabian Ehmann und will mich im erweiterten Landesvorstand für eine bessere Zusammenarbeit zwischen der GRÜNEN JUGEND und der GRÜNEN Partei sowie für ein Nachwuchsförderungskonzept einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach dem Abitur wollte ich etwas Zukunftsorientiertes studieren und entschied mich für den Studiengang Erneuerbare Energien am Umwelt-Campus Birkenfeld in unserem schönen Hunsrück. Schnell stellte ich im Studium fest, dass die Weichen für eine saubere, intelligente und dezentrale Energieversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien in der Politik gestellt werden. Daher trat ich Anfang 2014 nach einer enttäuschenden Bundestagswahl den GRÜNEN und wenig später auch der GRÜNEN JUGEND bei, um mich mit meinem im Studium erworbenen Wissen für eine konsequente Energiewende und mehr Klimaschutz einzusetzen.<br>
Und dieser Einsatz ist notwendiger denn je, denn in Berlin bremst die GroKo die Energiewende immer weiter aus und zeigt, dass sie kein Interesse an einer dezentralen und auf Erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung hat. Im Gegenteil: Bei den Verhandlungen zum Klimaschutzplan 2015 haben CDU/CSU und die SPD gezeigt, dass dringend notwendige Transformationsprozesse in der Energieversorgung, im Verkehr und in der Landwirtschaft immer weiter vor sich hergeschoben werden, anstatt diese heute sozialverträglich einzuleiten. Und dies ist leider nur die Spitze des Eisberges.<br>
Ich will diese Bewerbung nicht nutzen, um Euch meine Ideen für das Gelingen der Energiewende vorzustellen, doch will ich mir eine kritische Anmerkung nicht sparen: Wir GRÜNE haben es leider nicht geschafft, die finanziellen Ströme, die hinter der Energieversorgung stehen, und damit die Chancen, die hinter einer erneuerbaren Energieversorgung stehen, gegenüber den Bürger*innen herauszuarbeiten. Alle Landkreise in Rheinland-Pfalz müssen einen Großteil ihrer Energie(träger) importieren und verlieren so jährlich eine große Summe an Geld und damit auch an Kaufkraft und Wertschöpfung. In meinen Augen sollten wir neben den Einsparzielen für Treibhausgase, die wir immer proklamieren, auch finanzielle Einsparziele für fossile Energieimporte quantifizieren, denn Geld ist für viele Menschen greifbarer als CO<sub>2</sub>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch nun zurück zum eigentlichen Anlass dieses Schreibens: Dem erweiterten Landesvorstand. Als Vertreter der GRÜNEN JUGEND habe ich als Mitglied der Strukturkommission unsere neue Struktur miterarbeitet und bin überzeugt davon, dass die feste Verankerung der GRÜNE JUGEND sowohl im neuen Landesvorstand als auch in der Kreisvorständekonferenz notwendig und richtig ist.<br>
Ich bin optimistisch, dass wenn alle Mitglieder im neuen Landesvorstand an einem Strang ziehen, wir dazu beitragen, eine „Marke GRÜNE Rheinland-Pfalz“ zu entwickeln. Denn wir haben es in der vergangenen Legislatur versäumt, mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen ein eigenständiges Bild, also eine eigenständige Marke, aufzubauen. Zwei kurze Beispiele: In Rheinland-Pfalz existiert keine sichtbare Bewegung für Klimaschutz und die Energiewende. Die letzte große Demonstration für die Energiewende in Rheinland-Pfalz war meines Wissens nach im März 2014. Danach war zwei Jahre bis zur Landtagswahl Funkstille. Außerdem konnten wir gute GRÜNE Errungenschaften, wie zum Beispiel das Transparenzgesetz, nicht stark genug bei den Bürger*innen bewerben.<br><br>
Als Kandidat der GRÜNEN JUGEND werde ich an einer besseren Verzahnung der Aktivitäten der GRÜNEN JUGEND mit denen der GRÜNEN arbeiten. In meiner Amtszeit als politischer Geschäftsführer haben wir bereits gut zusammengearbeitet:<br>
Dies war bei unserer Initiative zu Divestment der Fall, die auf Initiative der GRÜNEN JUGEND in unser Wahlprogramm mitaufgenommen wurde und von uns erfolgreich in den Koalitionsvertrag verhandelt wurde. Der erste Antrag der neuen Ampelkoalition befasste sich direkt mit Divestment, sodass die Landesregierung aktuell nachhaltige Anlagerichtlinien für den Pensionsfonds das Landes, sowie eine Divestmentstrategie für sämtliche Landesbeteiligungen und -finanzen erarbeitet.<br>
Dies war auch während dem vergangenen Landtagswahlkampf der Fall, bei dem die GRÜNE JUGEND mit ihrer Kandidatin Misbah Khan eine Hochtour durch 21 Kreisverbände organisierte und diese bei Infoständen, Haustürwahlkämpfen, Kneipenwahlkämpfen oder Pendler*innenwahlkämpfen unterstützte. Auch im kommenden Bundestagswahlkampf will die GRÜNE JUGEND wieder Euch GRÜNE durch einen junggrünen Wahlkampf im Land sowie in Euren Kreisverbänden tatkräftig unterstützen.<br>
Außerdem veranstalten wir mehrere Seminare oder Workshops zu verschiedenen Themen im Jahr, zukünftig will ich die inhaltliche Arbeit sowie die politischen Bildungsangebote der GRÜNEN JUGEND mit denen von uns GRÜNEN besser miteinander verknüpfen. Sicherlich können wir das eine oder andere Konzept in Zukunft gemeinsam erarbeiten oder voranbringen und von unterschiedlichen Denk- und Herangehensweisen profitieren, sodass wir Synergien heben können.<br>
Außerdem sollten GRÜNE JUGEND und GRÜNE in Zukunft in der Öffentlichkeitsarbeit besser „über Bande spielen“. Darunter verstehe ich, dass die GRÜNE JUGEND in eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit von Partei, Fraktion und Ministerien integriert wird. Sofern es nicht unseren unabhängigen Positionen widerspricht, können wir die Rolle eines „Eisbrechers“ für neue GRÜNE Forderungen oder das Anstoßen von Debatten in der Öffentlichkeit übernehmen und so unser GRÜNES Profil weiter schärfen.<br>
Des Weiteren werde ich mich im Landesvorstand für ein Nachwuchsförderungskonzept für unseren Landesverband einsetzen, denn ich will viele junge GRÜNE dafür motivieren, sich bei der kommenden Kommunalwahl im Jahr 2019 in ihren Gemeinden, Städten oder Landkreisen für eine junggrüne Politik einzusetzen. Da der demographische Wandel auch nicht vor unserer Partei haltmacht, müssen wir heute schon die Weichen für einen erfolgreichen Landesverband in 10-15 Jahren stellen. Daher will ich an einer besseren Vernetzung von jungen Menschen untereinander arbeiten und mich für ein Mentoringprogramm einsetzen. In diesem Programm stehen erfahrene GRÜNE jungen GRÜNEN als Pat*innen zur Seite, sodass junge GRÜNE von den Kenntnissen erfahrener Politiker*innen profitieren können. Denn oft bringen viele Menschen ein großes Fachwissen aus dem Studium, dem Beruf oder einem anderen Ehrenamt mit in ihr politisches Engagement bei uns mit, jedoch ist das notwendige „politische Handwerkszeug“ nur sehr schwer zu lernen. Deshalb können wir es uns nicht leisten, dass das viele Wissen, das unsere Amts- und Mandatsträger*innen in der Praxis erwerben, verloren geht. Außerdem will ich an einem verbesserten Angebot an Workshops zu politischen Skills, wie Rhetorik, Organisation, Öffentlichkeits- oder Kampagnenarbeit arbeiten, welche auch einen wertvollen Beitrag zur Vermittlung von „politischem Handwerkszeug“ leisten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bewerbe mich bei Euch um einen Platz im erweiterten Landesvorstand und will darin unseren Jugendverband mit über 400 Mitgliedern vertreten und mich für eine noch bessere Zusammenarbeit zwischen GRÜNER JUGEND und uns GRÜNEN einsetzen. Ich bringe viel Ehrgeiz und Leidenschaft für unsere GRÜNE Partei mit und freue mich über Eure Unterstützung und Eure Stimme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Euer Fabian</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Fabian_Ehmann-24477/viewimage?sectionId=663" alt="Unterschrift (eingescannt)"><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>geboren am 29.03.1993 in Mainz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2012 Abitur am Gutenberg-Gymnasium in Mainz<br>
2012-2016 Studium der Erneuerbaren Energien (B. Sc.) am Umwelt-Campus Birkenfeld<br>
seit 10/2016 Studium der Energiewirtschaft (M.Sc.) an der Hochschule Darmstadt</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>GRÜNE Vita</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 2014 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen und der GRÜNEN JUGEND<br>
10/2014-10/2015 Mitglied im Bildungsbeirat der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz<br>
10/2015-11/2016 politischer Geschäftsführer der GRÜNEN JUGEND Rheinland-Pfalz</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 02 Dec 2016 12:53:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>BTW-12: Armin Grau (KV Rhein-Pfalz)</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Armin_Grau-14148</link>
                        <author>Armin Grau (KV Rhein-Pfalz)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ab Listenplatz 8</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Armin_Grau-14148/viewimage?sectionId=660" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mit der Wahl Trumps zum amerikanischen Präsidenten hat der Vormarsch des Rechts-populismus einen neuen und gefährlichen Höhepunkt erreicht. Wichtige politische Ziele wie globaler Klimaschutz oder die Europäische Idee sind durch den internationalen Rechtsruck in Gefahr. Dagegen müssen wir Grünen unsere ökologische und soziale Politik stellen und sie für breite Wählergruppen verständlich und attraktiv machen. Dafür möchte ich mich im Bundestagswahlkampf mit ganzer Kraft einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein Nährboden des Rechtspopulismus ist das Gefühl vieler Menschen abgehängt zu werden. Und wie wir alle wissen: die Schere zwischen arm und reich geht gerade bei uns in Deutschland immer weiter auf. Wer arm ist, hat eine deutlich geringere Lebenserwartung, ein höheres Risiko für zahlreiche Erkrankungen und seine Kinder haben deutlich schlechtere Bildungschancen – eine skandalöse Situation, an deren Veränderung wir alle gemeinsam arbeiten müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die hohe <strong>Kinderarmut</strong> in Deutschland ist beschämend. In Studien habe ich zusammen mit anderen gezeigt, dass ungünstige soziale und ökonomische Bedingungen in der Kindheit das Risiko für eine häufige Volkserkrankung, den Schlaganfall, erhöhen, unabhängig von der sozialen Position im späteren Leben und anderen Risikofaktoren. Schlechte Kindheitsbedingungen wirken also unweigerlich nach. Die Vermeidung von Kinderarmut liegt mir daher sehr am Herzen. Mit der Kindergrundsicherung sind wir Grünen hier auf einem guten Weg.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gegen die zunehmende <strong>Altersarmut</strong> trete ich ein für ein „echtes“ Dreisäulen-Modell der Rentenversicherung mit einer steuerfinanzierten Basisrente als erster Säule, zu der u.a. Kapitalsteuern beitragen und für eine Bürgerversicherung auch in der Rente. Wir brauchen eine stark verbesserte Förderung von Langzeitarbeitslosen und den Aufbau eines sozialen Arbeitsmarktes. Ich befürworte, wie auf der letzten BDK beschlossen, eine Vermögensteuer, die vor allem auf sehr große Vermögen erhoben werden soll, - aus Gerechtigkeitsgründen, zum Wohl unseres Landeshaushalts, aber auch als ein Mittel (neben vielen anderen) gegen Finanzblasen und Finanzkrisen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viele Menschen fühlen sich auch abgehängt, weil sie für sich keine Einflussmöglichkeiten in unserer Gesellschaft sehen. Hier brauchen wir neue Debatten über die Weiterentwicklung von <strong>Demokratie und Teilhabe</strong> in unserer Wirtschaft und Gesellschaft, eine Debatte, die wir Grünen anstoßen und prägen sollten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bewegt durch die zunehmenden Umweltprobleme und die Aufrüstungspolitik bin ich seit 1984 Mitglied der Grünen. Seit 2003 wohne ich mit meiner Familie in Rheinland-Pfalz. 2008 haben wir den OV Altrip gegründet, dessen Sprecher ich seither bin. In OV und Gemeinderat gehören zahlreiche <strong>umweltpolitische Themen</strong> zu unseren Schwerpunkten, wie die Bewahrung unseres Altrheinarmes, der durch Eutrophierung, Blaualgenbelastung und hohe Phosphateinträge stark belastet ist, der Schutz unserer bedrohten Naturschutzgebiete, ein umweltverträglicher Hochwasserschutz, die Verminderung von Lärmimmissionen aus dem benachbarten Mannheimer Hafen und der Aufbau eines Nahwärmenetzes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Anfang 2015 wurde ich zum Sprecher des KV Rhein-Pfalz gewählt. Im KV haben wir uns vor allem um die Betreuung der Flüchtlinge sowie um Fragen des sozialen Wohnungsbaus gekümmert. Die Idee einer „Neuen Wohngemeinnützigkeit“ der Grünen Bundestagsfraktion ist hier ein sehr guter Ansatz. Wir kümmern uns um eine intensivere Vernetzung mit den Nachbar-KVen und haben uns gegen neue Ölbohrungen im Kreis (bei uns droht das zweitgrößte Ölfördergebiet Deutschlands zu entstehen!!) und mit Veranstaltungen gegen CETA und TTIP positioniert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2013 vertrete ich Euch in der BAG Gesundheit und Soziales. Hier liegt mein Schwerpunkt auf der <strong>Gesundheitspolitik</strong>. Ich befürworte die Grüne Bürgerversicherung, die für Beitragsgerechtigkeit sorgt und unser Gesundheitswesen sichert. In unserem Gesundheitssystem dominieren oft wirtschaftliche Überlegungen über Belange der PatientInnen. Viele Krankenhäuser schreiben rote Zahlen. Durch Kostensenkungen und Steigerungen der Patientenzahlen versuchen sie zu überleben. Krankenhäuser haben hohe Vorhaltekosten, um immer einsatzbereit zu sein. Bezahlt werden jedoch nur konkret erbrachte Behandlungen. So entstehen Fehlanreize hin zu Überbehandlungen und ein Hamsterradeffekt zu Lasten von PatientInnen und Beschäftigten. Die mangelnde Finanzierung der Investitionskosten durch die Länder verschärft das Problem. Unter meiner Initiative haben wir in der BAG neue Vorschläge zur Krankenhausfinanzierung erarbeitet und mit der Grünen Bundestagsfraktion konsentiert. Kurz: Vorhaltekosten sollen in eigener Systematik finanziert werden. Ohne Kostensteigerungen wollen wir so das Überleben der bedarfsnotwendigen Krankenhäuser besser sichern und die Versorgung im Interesse der PatientInnen gestalten. Die bisherige Sparpolitik ging mit einer deutlichen Kürzung bei den Pflegekräften einher. Die Kliniken brauchen jetzt dringend verbindliche Maßzahlen für die Besetzung des Pflegepersonals.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unser Gesundheitswesen ist durch eine starke Trennung zwischen ambulantem und stationärem Sektor und durch zu wenig Prävention geprägt. Beides geht zu Lasten der PatientInnen und verursacht unnötige Kosten. In der BAG erarbeiten wir ein Positionspapier zur sektorübergreifenden Versorgung im Interesse der PatientInnen. Wir plädieren u.a. für eine Öffnung der Kliniken für ambulante und teilstationäre Leistungen, für Netzwerke zwischen niedergelassenen Ärzten und Kliniken und eine kleinräumige Bedarfsplanung. In <strong>regionalen Gesundheitskonferenzen</strong> unter Einbeziehung von PatientInnenvertretern sollen Bedarfe und Defizite vor Ort festgestellt, Lösungsvorschläge erarbeitet und gezielte Präventionsprojekte angestoßen werden. Auf Landesebene brauchen wir eine <strong>integrierte Versorgungsplanung,</strong> die Krankenhäuser und ambulante Versorgung einbezieht. Dies hilft auch, die Probleme in ländlichen Regionen zu lösen, wo Unterversorgung droht. In diese Richtung wies bereits unser Landtagswahlprogramm, leider waren die Koalitionsparteien nicht ausreichend bereit, neue Wege mitzugehen. Mit Euch zusammen möchte ich mich bundes- und landespolitisch für diesen dringend notwendigen Paradigmenwechsel in der Gesundheitspolitik einsetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Armut macht krank und Umweltbelastungen machen krank. Luftverschmutzung gehört inzwischen zu den Top 10-Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall weltweit. <strong>Umweltschutz ist immer auch Gesundheitsschutz!</strong> Seit rund 20 Jahren verfolge ich die zunehmende Evidenz dafür, dass verschiedene Pestizide wesentlich zur Parkinson-Erkrankung, der zweithäufigsten neurodegenerativen Krankheit, beitragen. Ich trete ein für eine zeitnahe Reevaluation dieses Zusammenhangs durch das Bundesamt für Risikobewertung, für eine Pestizidabgabe zur Erforschung der Pestizidfolgewirkungen und für eine <strong>Agrarwende</strong> hin zu einer biologischen Landwirtschaft zum Schutz von Mensch und Natur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nur <strong><span class="underline">unser Grünes Projekt</span></strong> mit einer Energiepolitik gegen den Klimawandel, für konsequenten Umweltschutz, gegen Armut national und international, für Chancengerechtigkeit und fairen Handel, für eine Sozial- und Gesundheitspolitik im Interesse der Menschen bietet Gewähr für die Lösung unserer drängenden Gegenwartsprobleme. Grüne Politik in breitere Gesellschaftsschichten zu tragen, ist die Aufgabe der Stunde im Kampf gegen den anschwellenden Rechtspopulismus – dazu möchte ich gerne beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Daher bewerbe ich mich auf der Landesliste für die Bundestagswahl ab Platz 8.</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Armin_Grau-14148/viewimage?sectionId=663" alt="Unterschrift (eingescannt)"><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>57 Jahre alt, verheiratet, 5 Kinder (12-27 Jahre).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Studium der Politikwissenschaften, Geschichte und Germanistik (M.A.), später Medizin.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Arzt für Neurologe, Habilitation für das Fach (Schwerpunkt: Risikofaktoren für den Schlaganfall), Arbeit in leitender Stellung im Krankenhaus, vier Jahre lang auch als Mitglied der Betriebsleitung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Berufspolitisch u.a. Vorstandsmitglied der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Rheinland-Pfalz Initiative für ein telemedizinisches Netzwerk für die Schlaganfallversorgung , das seit 1.4.2016 arbeitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 1984 Mitglied der Grünen (ursprünglich in Berlin)</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2003 Umzug nach und Arbeitsbeginn in Rheinland-Pfalz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2008 Gründung des Ortsverbands Altrip, Sprecher des OV seither</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit Anfang 2015 Sprecher des KV Rhein-Pfalz-Kreis</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2010 Mitarbeit in der LAG Gesundheit und Soziales</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Seit 2013 Delegierter in der BAG Gesundheit und Soziales</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 27 Nov 2016 12:03:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>LaVo-14: Katharina Binz (KV Mainz)</title>
                        <link>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Katharina_Binz_KV_Mainz-61324</link>
                        <author>Katharina Binz (KV Mainz)</author>
                        <guid>https://ldv-idar-oberstein2016.antragsgruen.de/ldv-idar-oberstein2016/Katharina_Binz_KV_Mainz-61324</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Position oder Listenplatz</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Kandidatur als Landesvorsitzende</p></div></div><h2>Foto</h2><img src="/ldv-idar-oberstein2016/Katharina_Binz_KV_Mainz-61324/viewimage?sectionId=660" alt="Foto"><h2>Angaben</h2><dl class="tabularData table dl-horizontal"><dt>Kontakt:</dt><dd>Erreichen könnt ihr mich auf facebook, unter 0163 / 5698627 oder binz.katharina@googlemail.com</dd></dl><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>nach wirklich reiflicher Überlegung habe ich mich entschieden erneut als Landesvorsitzende zu kandidieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ihr fragt Euch sicherlich und zu Recht warum ich mich umentschieden habe und mit meiner Kandidatur nochmal um Eure Unterstützung werben möchte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Wahlniederlage im März war hart und schmerzhaft. Sie war für mich wie auch für Euch das enttäuschende Ende eines nicht einfachen und sehr anstrengenden Wahlkampfes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Am Tag nach der Wahl hätte ich mich vor Enttäuschung, Wut und Erschöpfung gerne in das nächste Loch verkrochen und natürlich habe ich mich und meine Entscheidungen im Wahlkampf selbstkritisch hinterfragt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aber verkriechen war keine Option. Trotz der dramatischen Verluste hatten wir eine realistische Regierungsoption. Dafür brauchte es aber bei uns GRÜNEN eine tragfähige und vertrauensvolle Grundlage für unsere potentiellen Partner, um überhaupt in Koalitionsgesprächen bestehen zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese Grundlage bis zum kleinen Parteitag in Kaiserslautern herzustellen und auch in den Koalitionsverhandlungen zu halten, war eine Herkulesaufgabe. Ich bin allen dankbar, die daran mitgewirkt haben. Ich glaube wir haben mit dem Koalitionsvertrag eine gute Grundlage gelegt, um als GRÜNE unsere Inhalte in der Landesregierung umzusetzen und wieder sichtbarer und profilierter wahrgenommen zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich glaube aber auch, dass es uns parteiintern gelungen ist erste Schritte in Richtung bessere Einbindung, mehr Vertrauen, bessere Zusammenarbeit und gemeinsame Verantwortung zu gehen. Ich bin der festen Überzeugung: Die Koalitionsverhandlungen waren gerade wegen der breiten Einbindung von Fachmenschen aus der Partei so erfolgreich. Diesen Weg gilt es auch weiter zu gehen. Dazu sollen auch die neuen Strukturen beitragen, die wir auf der LDV im Oktober eingeführt haben. Diese mit Leben zu erfüllen und so auch eine neue Kultur des Miteinanders zu etablieren, motiviert mich ungemein, nun doch noch einmal zu kandidieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Meine Motivation speist sich aber auch aus den vielen positiven Rückmeldungen der letzten Wochen und der vielen Bitten, eine erneute Kandidatur in Betracht zu ziehen. Das hat mich sehr bewegt und dafür möchte ich mich auch bei euch allen bedanken!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir leben in stürmischen Zeiten. Die politischen Rahmenbedingungen ändern sich zurzeit in einer Geschwindigkeit, wie wir sie über 25 Jahre nicht mehr erlebt haben. Unsere Demokratie, in Europa wie auch in der Bundesrepublik steckt in einer tiefen Krise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Wahl Donald Trumps und dem Brexit hat sich gezeigt, dass es heute möglich ist mit Ressentiments und Populismus Wahlen zu gewinnen und Mehrheiten zu erringen. Mit Blick auf die Bundestagswahl ist das alarmierend.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir werden im Wahlkampf natürlich für ein starkes GRÜNES Ergebnis kämpfen, aber mehr denn je für die Verteidigung unserer Demokratie und der Errungenschaften unserer offenen und pluralistischen Gesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch wenn es vielleicht pathetisch klingen mag: Die momentanen Entwicklungen sind für mich Anlass und Antrieb, weiter machen zu wollen und für unsere Ziele und Werte einzutreten, statt den Rückzug anzutreten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>AfD, Le Pen, Trump und Co stehen uns diametral gegenüber. Wo wir für Toleranz, Weltoffenheit und Gleichheit der Geschlechter stehen, stehen sie für Ausgrenzung, Rassismus und das Frauenbild der 50´iger Jahre.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir stehen für Zukunft und Hoffnung, sie verbreiten Angst und Hass auf alles vermeintlich Fremde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Hier müssen wir uns entschieden entgegenstellen und den demokratischen Wettstreit suchen, um die Menschen von unseren Zielen und Werten zu überzeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte meine Erfahrung im anstehenden Bundestagswahlkampf einbringen, denn ich bin fest davon überzeugt, dass der vor uns liegende Wahlkampf schwieriger und härter wird, als die Zurückliegenden. Auch wir GRÜNE müssen deshalb im Wahlkampf unsere Komfortzone verlassen um erfolgreich zu sein, aber auch um einen Dienst für unsere Demokratie und unsere Gesellschaft zu leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dazu gehört es, den demokratischen Wettstreit wieder mehr zu suchen, stärker als in den letzten Jahren. Diese Lehre habe ich aus dem Landtagswahlkampf gezogen. Es muss uns in Zukunft besser gelingen unsere Erfolge in der Landesregierung für die Menschen zu kommunizieren. Aber wir müssen mit einer stärkeren GRÜNEN Profilierung einen Beitrag leisten, dass politische Angebote und Parteien wieder unterscheidbarer werden. Deshalb müssen wir unsere Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit weiter verbessern und professionalisieren. Wir müssen euch in den Kreis- und Ortsverbänden besser in die Lage versetzen unsere gemeinsame Politik zu erklären und eure Ideen und Erfahrungen besser nutzen. Einige neue Ideen und Konzepte konnten wir auf Landesebene in den letzten Monaten bereits anstoßen. Daran möchte ich auch zukünftig weiter arbeiten und dies auch in die Partei tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unterscheidbarer sollten wir aber auch im politischen Stil sein – SPD und CDU im Land überbieten sich gerade in einer Schlammschlacht, wer von Mauss über Lebensläufe bis hin zu RentASozi mehr Dreck am Stecken hat. Dies trägt jedoch nicht zu einem steigenden Vertrauen der BürgerInnen in die Problemlösungskompetenz der Landespolitik bei, sondern bestätigt leider viele Vorurteile. Das heißt natürlich nicht, dass Fehler unter den Teppich gekehrt werden sollten. Ganz im Gegenteil, gerade wir Grüne stehen für Transparenz und Aufklärung. Aber es ist eine Stilfrage, ob auch wir uns an Schlammschlachten beteiligen um ein paar Punkte auf Kosten der politischen Konkurrenz zu bekommen, oder ob wir unseren Fokus darauf legen, das Leben der Menschen in Rheinland-Pfalz zu verbessern und im Endeffekt beitragen diesen Planeten zu retten. An diesem Anspruch möchte ich uns GRÜNE und auch mich persönlich messen lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Zeiten sind nicht nur wegen Brexit, Trump und AfD stürmisch. Im Hintergrund zieht mit dem Klimawandel DIE existentielle Katastrophe auf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Klimaabkommen von Paris war ein großer Schritt in die richtige Richtung, doch auch hier drohen mit Trump nun zwei Schritte zurück. Aber auch die deutsche Bundesregierung hat sich verantwortungslos verhalten als sie mit einem entleerten Klimaaktionsplan zur Klimakonferenz nach Marrakesch gereist ist. In Sachen Klimaschutz gehen wir hier in Rheinland-Pfalz voran und sind Vorreiter, während andere mehr oder minder untätig bleiben. Aber darüber hinaus braucht es uns GRÜNE jetzt mehr denn je als eine politische Kraft, die mit Nachdruck auf die katastrophalen Folgen dieser unverantwortlichen Kohlepolitik eines Sigmar Gabriels hinweist und hier weiter Druck macht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nicht zuletzt muss es uns auch gelingen Gerechtigkeitsthemen wieder stärker in die politische Diskussion zu bringen. Die Spaltung unserer Gesellschaft in Arm und Reich nimmt weiter zu und bedroht den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Wir haben die Konzepte für den Kampf gegen Kinderarmut, für die Unterstützung von Alleinerziehenden und Familien, die Integration von zu uns geflüchteten Menschen und gute Bildung für Alle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte mich euch gemeinsam als Landesvorsitzende einen erfolgreichen GRÜNEN Wahlkampf führen, damit endlich wieder GRÜNE Themen und Ziele in der Bundesregierung umgesetzt werden. Ich möchte daran mitwirken unsere neuen Strukturen und unsere neue Kultur des Miteinanders mit Leben zu füllen und ich möchte daran mitwirken die Rechtspopulisten von AfD und Co wieder zurückzudrängen und die Menschen von unseren, besseren Lösungen zu überzeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb trete ich erneut an und werbe um euer Vertrauen!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Katharina</p></div></div><h2>Unterschrift (eingescannt)</h2><h2>Biografische Daten (Auswahl)</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu meiner Person:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>33 Jahre alt, geboren in Zell/Mosel, aufgewachsen auf dem Hunsrück, jetzt wohnhaft in Mainz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 2013 Landesvorsitzende</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>seit 2009 Mitglied im Mainzer Stadtrat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2011 - 2013 Kreisvorstandssprecherin im KV Mainz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Studium der Politikwissenschaft &amp; Philosophie</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 24 Nov 2016 18:07:00 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>